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Nachrichten Volle Konzentration beim Wikingerschach
Region Neustadt am Rübenberge Nachrichten Volle Konzentration beim Wikingerschach
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00:18 01.08.2018
Joop Isocki (von links), Daniel Anlauf, Björn Rühmann und Sebastian Duensing vom Team Hobelbank versuchen die Königsfigur zu treffen. Quelle: Benjamin Behrens
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Empede

“So, in Schweden fallen die ersten Hölzer“, sagt Michael Duensing. Für einen Nachmittag rückt Skandinavien nach Empede. Denn jedes der vier Spielfelder trägt einen zum Wikingerschach oder Kubb genannten Wurfspiel passenden Namen eines Landes. Der Sportverein Empede-Himmelreich hatte am Wochenende zum Doppel-Turnier eingeladen. „Gestern haben wir noch im Hagel Volleyball gespielt“, sagt der Vereinsvorsitzende Duensing. Am Sonntag scheint die Sonne wieder mit voller Kraft.

Michael Duensing, Vorsitzender des SV Empede-Himmelreich, zeigt den aus einem alten Dachbalken gebauten Wanderpokal des Turniers. Quelle: Benjamin Behrens

Zwölf Teams mit je vier Mitgliedern wollen zeigen, wie zielsicher sie sind. Bei dem längst nicht mehr nur in Skandinavien beliebten Wurfspiel müssen Kubb genannte Blöcke mit Wurfhölzern getroffen werden. Sind alle Kubbs eines Teams gefallen, ist der große König genannte Block in der Mitte des Felds das Ziel. Allerdings auch wirklich erst dann. Fällt die Figur zu früh, verliert die Mannschaft. Kein Wunder, dass sich Undine Homann Sorgen macht. „Oh nein, nicht der König“, ruft sie als Angelika Riekenberg den Holzklotz mit der angedeuteten Krone knapp verfehlt. Beide gehören zu zum Team Flintenweiber des Schützenvereins Empede-Himmelreich.

Undine Homann vom Team Flintenweiber setzt zum Wurf an, Sonja Schoppe-Lengert (von links), Melanie Helfers und Angelika Riekenberg sehen zu. Quelle: Benjamin Behrens

Team-Kapitänin Sonja Schoppe-Lengert probiert nun es mit Kraft und wirft zu weit. Marieke Volk rettet sich auf der anderen Spielfeldseite mit einem Sprung vor einem schmerzhaften Schienbeintreffer. „Unsere Chefin ist gemeingefährlich, das wollte ich nur mal sagen“, ruft Homann.

Volk und vier weitere Mitglieder der Jugendfeuerwehr Mariensee-Empede tragen mit acht zu zwei Punkten einen klaren Sieg davon und Jubeln. Das Pascals Helfers gegen seine eigene Mutter spielen musste, hat ihn nicht gestört. „Ich habe eher einen Gang hochgeschaltet“, sagt er und grinst.

Zielsicher: Marieke Volk (von links), Phoebe Fehrenkamp, Fabian Meinke, Vanessa May und Pascal Helfers von der Jugendfeuerwehr Mariensee-Empede. Quelle: Benjamin Behrens

Wenn die Resonanz stimme, möchte der Vereinsvorstand um Duensing das Turnier regelmäßig ausrichten. Daniel Ahrens ist dafür. „Wäre eine coole Idee“, sagt der Wettkampfteilnehmer. „Es wäre gut, wenn es sich etabliert. Da kann jeder mitmachen“, meint seine Frau Jana Riekenberg-Ahrens.

Von Benjamin Behrens

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