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Dirk von Werder stimmt gemeinsam mit Andreas Brackmann und weiteren Werder-Fans die Stadionhymne an.

Dirk von Werder stimmt gemeinsam mit Andreas Brackmann und weiteren Werder-Fans die Stadionhymne an.
© Kathrin Götze

Neustadt

Zum Ruhestand mit Wurst und Wort

Die Gratulanten standen Schlange: Mit einer Feier hat sich Lokalredakteur Dirk von Werder am Sonnabend in den Ruhestand verabschiedet. Rund 170 Gäste genossen den rustikalen Empfang in fröhlicher und herzlicher Atmosphäre.

Vesbeck.  “27 Jahre in der Journaille, 25 davon bei der Madsack-Verlagsgruppe, (fast) jeden Tag gern zur Arbeit gegangen“ – so lautet die knappe Bilanz unseres Lokalredakteurs Dirk von Werder, der sich mit dem Jahreswechsel und im Alter von 59 Jahren aus dem aktiven Berufsleben verabschiedet. „Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei“, lautete das Motto der Abschiedsfeier, zu der sich rund 170 Gäste auf dem Familienhof in Vesbeck versammelten, am Sonnabend, kurz vor Jahresende, fünf vor Zwölf.

Rustikales Ambiente, herzliche und fröhliche Stimmung prägten die Feier. Von Werder ist als Quereinsteiger zum Journalismus gekommen, hat der Leine-Zeitung im vergangenen Vierteljahrhundert einen ganz persönlichen Stil geschenkt: wortgewandt, meinungsstark und mit seinem ureigenen Mutterwitz. Politik und Gemeinschaftssinn sind ihm Herzensangelegenheit, das spüren die Leser besonders in seinen pointierten Kommentaren. Oft legte er den Finger in Wunden, bot Handelnden und Lesern damit auch reichlich Reibungsfläche.

Dennoch: „Allzu viel kann ich nicht falsch gemacht haben, wenn so viele Leute noch mit mir feiern wollen“, sagte von Werder und ließ den Blick durch den Raum schweifen. Und genoss dann Glückwünsche und Grüße in Reimform von Freunden und Kollegen sowie den musikalischen Beitrag, den Carola und Johannes Faber vorbereitet hatten: Mit Gitarre und Cello spielten sie die Stadionhymne von Werder Bremen zum Mitsingen – dass dieser von Werders bevorzugter Fußballverein ist, liegt wohl auf der Hand. Und Frank und Volker Hahn, musikalische Brüder aus Hagen, gaben mit Trompeten ein Volkslied zum Besten: „Muss i denn, muss i denn zum Städtele hinaus...“

Von Kathrin Götze


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  • ... mit dem Stadtteil Mardorf am Steinhuder Meer ein beliebtes Ziel von Touristen
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