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Region Neustadt am Rübenberge Nachrichten Uwe Backs leitet nun Berufsbildungszentrum
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00:17 31.08.2018
Uwe Backs fühlt sich in der neuen Position wohl. Quelle: Kathrin Götze
Neustadt

 Der neue Mann an der Spitze des Berufsbildungszentrums Neustadt ist ein Heimkehrer. Uwe Backs hat am 1. August, die Leitung des Zentrums übernommen. Zuletzt war er sieben Jahre lang Leiter der Otto-Brenner-Schule für Metall- und Elektrotechnik in Hannover, doch davor hat Backs bereits zehn Jahre lang in verschiedenen Funktionen an den Neustädter Bildungseinrichtung gewirkt. Er ist Nachfolger von Bernhard Marsch, der im Frühjahr in den Ruhestand gewechselt war.

„Schön, dass ich jetzt wieder mit dem Fahrrad zur Schule fahren kann“, sagt der Steinhuder, der diese Woche noch 52 wird. Auch sonst weiß er die Schule zu schätzen: „Es ist eine besondere Schule, mit ihren vielen verschiedenen Bereichen und den tollen Möglichkeiten, wie der Sporthalle und der neuen Aula.“ Auch die Ausstattung der einzelnen Abteilungen sei gut. „Und das Kollegium habe ich als motiviert und leistungsstark erlebt – da entstehen tolle Sachen.“

Da fiel die Entscheidung für die Bewerbung nach Neustadt nicht schwer, zumal auch von den Kollegen Zuspruch kam. „Ich bin hier sehr herzlich aufgenommen worden und werde toll unterstützt“, sagt Backs. Er sehe seine Aufgabe darin, für die Schülerinnen und Schüler beste Bedingungen zu schaffen. „Organisation und Ausstattung tragen dazu bei, und die Lehrkräfte müssen nach ihren Neigungen eingesetzt werden“, sagt er.

Daher hat er die ersten Wochen für viele Gespräche und Unterrichtsbesuche genutzt und sich mit den schulinternen Projekten beschäftigt. Zum eigenen Führungsstil sagt Backs „Drei V sind mir wichtig: Verbindlichkeit, Vertrauen und Verantwortung.“ In einem so vielschichtigen System wie der Schule müsse man auch Aufgaben übertragen können, dafür sei es ihm wichtig, die Kollegen und ihre Neigungen zu kennen und zu fördern. Für die nächste Zeit habe er sich vorgenommen, für die Schüler mehr Möglichkeiten zu finden, internationale Erfahrungen zu sammeln. Die Kooperation mit den allgemeinbildenden Schulen will er weiter vorantreiben, die Berufsorientierung dort gemeinsam mit den Kollegen forcieren. Auch zum Hölty-Gymnasium Wunstorf habe er deswegen Kontakt.

Backs, der mit Frau und zwei Töchtern in Steinhude lebt, hat einen interessanten Lebenslauf zu bieten. Nach Hauptschulabschluss und Berufsgrundbildungsjahr ging er in die Ausbildung zum Energieanlagen-Elektroniker bei der damaligen Kalichemie in Nienburg. Nach einigen Praxisjahren habe er weiterkommen wollen, sagt er, habe über die Fachoberschule die Fachhochschulreife erlangt, schließlich das Studium der Elektrotechnik mit Diplom abgeschlossen, dann noch Mathematik und Pädagogik draufgesattelt. „Ich hab schon mal gehört, ich hätte ja mehr Schulformen besucht, als mancher Kollegen kennt“, sagt er mit einem Lächeln.

Neustadt war dann die erste Station nach dem Referendariat, dort arbeitete Backs als Lehrer für Elektrotechnik und Mathematik, wurde Gruppenleiter der Mechatroniker, Abteilungsleiter Metall- und Elektrotechnik und übernahm schließlich auch noch für drei Jahre die Leitung des Außenstelle Wunstorf mit dem beruflichen Gymnasium. Auch die Arbeit als Schulleiter in Hannover habe er geschätzt, betont Backs, „aber man muss ja nicht 20 Jahre an der gleichen Stelle bleiben.“ Einen weiteren Wechsel strebe er nun aber nicht mehr an. „Jetzt sind es ja auch wahrscheinlich keine 20 Jahre mehr“, sagt er lachend.

BBS ist Neustadts größte Schule

Auch wenn nicht alle Schüler täglich zum Unterricht kommen: Mit etwa 3770 Schülern in rund 190 Klassen sind die Berufsbildenden Schulen (BBS) Neustadt die größte Lehranstalt der Stadt. Nachdem die Außenstelle Wunstorf Anfang 2016 geschlossen hat, bleibt neben der Hauptstelle an der Bunsenstraße nun noch eine Zweigstelle an der Goethestraße übrig. Rund 180 Lehrer sowie ein gutes Dutzend Angestellte sorgen dafür, dass alles läuft.

Das Angebot ist breit gefächert, Ausbildungsberufe gibt es in den Fachbereichen Elektro- und Metalltechnik, Bau-, Holz, Farbtechnik und Raumgestaltung, Nahrung, Körperpflege, Gesundheit, sowie Wirtschaft und Verwaltung. Vollzeitangebote machen verschiedene Berufsfachschulen, Fachoberschulen sowie das berufliche Gymnasium für Wirtschaft sowie Gesundheit und Soziales. Überdies unterhält die BBS intensive Kooperationen mit allgemein bildenden Schulen zur Berufsorientierung. göt

Von Kathrin Götze

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