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Bürgermeister Uwe Sternbeck

Bürgermeister Uwe Sternbeck
© Kathrin Götze

Neustadt

Sternbeck: Stadt braucht Geduld und Einsatz

Ein Jahr, geprägt von Wartezeiten, hat Bürgermeister Uwe Sternbeck laut seiner Neujahrsansprache im Gedächtnis behalten. Auch für die zukünftige Entwicklung brauche es Geduld und Einsatz, meint das Stadtoberhaupt. 

Neustadt.  Die Zukunft der Stadt brauche Geduld und Einsatz, so die Quintessenz aus der Neujahrsansprache von Bürgermeister Uwe Sternbeck. „Viele von Ihnen mussten im Jahr 2017 warten“, spricht er die Neustädter an. Insbesondere auf den Straßen im Stadtgebiet sei Geduld gefragt gewesen. 

Es helfe den Neustädtern wenig, dass für Verzögerungen und Sperrungen meist nicht die Stadtverwaltung selbst, sondern übergeordnete Behörden verantwortlich waren. Doch er verspricht, dass die Stadtverwaltung „sich auch künftig dafür einsetzen wird, zu schnellen und transparenten Lösungen und Entscheidungen mit den beteiligten Trägern zu kommen.“ Behinderungen werde es aber auch 2018 geben, gleich ab 8. Januar bei der weiteren Sanierung der Mecklenhorster Straße, später an anderen Stellen. „Vergessen Sie dabei bitte nicht, dass diese Projekte letztlich dem Erhalt und der Verbesserung der Infrastruktur dienen“, so Sternbeck. 

Das gilt auch für den „Breitbandausbau“: Bis Ende 2018 sollen mehr als 2400 Haushalte und 165 Unternehmen von besseren Internetverbindungen profitieren können. Ebenfalls im nächsten Jahr sollen erste Arbeiten für das neue Friedrich-Löffler-Institut in Mecklenhorst beginnen. Damit werde Neustadt als Standort für wissenschaftliche Arbeit und Forschung erheblich aufgewertet, sagt Sternbeck.

Großprojekte wie Feuerwehrzentrum, Rathaus und Schulzentrum Süd werden die Stadtverwaltung auch im nächsten Jahr beschäftigen. Diese Vorhaben könnten dazu führen, dass kleinere Projekte auch mal liegen blieben – auch weil sie dazu führen, dass im städtischen Haushalt keinerlei Spielraum mehr ist, sagt Sternbeck. „Es wird essenzielle Aufgabe im Jahr 2018, die Kosten dieser Großprojekte generationengerecht zu finanzieren.“ In Sachen Rathausplanung und bei den Plänen zur Bebauung des Bahnhofs-Vorplatzes wolle man im nächsten Jahr die nächsten Schritte gehen. Und die Wirtschaftsbetriebe freuen sich auf die Eröffnung des Schwimmbads „Balneon“.

Die Dudenser Silbermedaille im Dorfwettbewerb im Februar, der erste Interkulturelle Tag im März, außerdem der weitere Ausbau der Kinderbetreuung in Neustädter Land sowie die Gründung des Netzwerks „Frühe Hilfen“ unter Federführung des Familien-Servicebüros im November gehören zu den freudigen Ereignissen im Jahresrückblick des Stadtoberhaupts. 

Von Kathrin Götze


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  • ... eine Stadt nordwestlich von Hannover mit 34 Stadtteilen und mehr als 45.000 Einwohnern
  • ... von der Fläche her die neuntgrößte Stadt Deutschlands, 1,5-mal so groß wie Hannover
  • ... mit dem Stadtteil Mardorf am Steinhuder Meer ein beliebtes Ziel von Touristen
  • ... Heimat der überregional bekannten Bauwerke Schloss Landestrost und Kloster Mariensee
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