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Neustadt

Rückenwind für Bürgermeister

Das wird dem Stadtoberhaupt gefallen: Der städtische Personalrat ist mit der Entwicklung innerhalb der Verwaltung zufrieden. „Bürgermeister Uwe Sternbeck ist in der Lage, die Verwaltung zu führen“, sagte Thomas Völkel, Vorsitzender der städtischen Personalvertretung am Mittwoch nach der Jahresversammlung der rund 380 Mitarbeiter.

Es gab andere Zeiten. Zur Weihnacht 2007 hatte das Gremium Sternbeck und seine Führungsriege scharf kritisiert: Mit einem Weihnachtsbaum im Rathaus und Wünschen wie „kompetente Führungskräfte mit Rückgrat“. Völkel spricht von „einer positiven Entwicklung“, in der Führungskultur habe sich „einiges gebessert“.

Die Mitarbeiter der Stadt seien gern bereit, an Verbesserungen von Verwaltungsabläufen und Bürgerservice mitzuarbeiten. Ein vor Wochen von der CDU geführten Ratsmehrheit ins Gespräch gebrachtes externes Gutachten zur Verwaltungsarbeit sei seiner Meinung nach nicht notwendig, sagt Völkel. Es genüge, sich mit internem Fachwissen gezielt einzelne Bereiche anzuschauen und Arbeitsabläufe zu optimieren.

In die Offensive geht Neustadts Personalrat im Kampf um eine bessere Besoldung der rund 100 Beamten in der Verwaltung. Am Mittwoch wurde ein Brief an Ministerpräsident Christian Wulff aufgesetzt. Wulff wird darin aufgefordert, sich für eine „dringend notwendige deutliche Erhöhung“ der Bezüge von Beamten im Land und in den Kommunen einzusetzen.

von Dirk von Werder


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