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Nachrichten Riesenschritt ins Breitband-Netz
Region Neustadt am Rübenberge Nachrichten Riesenschritt ins Breitband-Netz
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17:30 28.11.2017
Sie kündigen den Breitband-Ausbau an (von links): Dieter Schulz (Telekom Deutschland), Lennart Heise (Region Hannover), Bürgermeister Uwe Sternbeck und Torsten Voigts (Northern Access). Quelle: Kathrin Götze
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Neustadt

 Es soll ein Riesenschritt zur Breitband-Internet-Versorgung im Neustädter Land werden. Telekom Deutschland und Northern Access beginnen in Kürze mit dem Ausbau ihrer Netze. „Ein Schlüsselthema fürs Neustädter Land“, sagt Bürgermeister Uwe Sternbeck. Ein gewaltiger Teil der Arbeiten wird von Bund und Land gefördert. Doch auch in vielen weiteren Dörfern wird der Anbieter Northern Access seine Datennetze ausbauen und ertüchtigen, Funkverbindungen mit Glasfaser ersetzen. Man habe damit gewartet, um in einem Rutsch bauen zu können, sagt Geschäftsführer Torsten Voigts.

Wenn alles nach Plan läuft, sollen die Arbeiten bis Ende 2018 abgeschlossen werden. Priorität haben dabei die Bereiche, für die Fördergeld fließt. Denn für sie gibt es ein vertraglich geregeltes Zeitlimit. Doch auch in den anderen Bereichen wolle man zeitnah fertig werden, versicherte Voigts. Nach Abschluss dieser Ausbauwelle werden nur noch Splittersiedlungen, Einzelgehöfte und Forsthäuser unterversorgt bleiben – im Neustädter Land immerhin rund 150 Adressen.

Rund 2455 Haushalte sowie 165 Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe im Neustädter Land profitierten allein von dem Ausbau mit Fördergeld, wie Lennart Heise vom Team Wirtschaftsförderung der Region berichtet. Die Telekom baut das Netz in Amedorf, Evensen, Welze, Luttmersen, Mandelsloh, Warmeloh, Brase, Dinstorf, Hagen, Scharnhorst und Schneeren aus. Für Technik-Kenner: Bis zu 100 Mbit/s im Download und 40 im Upload sollen dann möglich sein.

Den kniffligeren Part übernimmt der regionale Anbieter Northern Access: Mit Fördergeld bauen die Liebenauer in Bevensen, Lutter, Borstel, Nöpke, Eilvese, Niedernstöcken und am Weißen Berg in Mardorf aus. Dort sollen dann bis zu 50 Mbit/s im Download und 4 Mbit/s im Upload fließen. Auf diese Werte hat Northern Access zuletzt sein Netz in Stöckendrebber gebracht, in Kürze sollen Averhoy, Borstel, Büren, Dudensen, Eilvese, Empede, Lutter, Mardorf, Mariensee, Niedernstöcken-Nord, Nöpke, Poggenhagen, Suttorf, Vesbeck und Wulfelade folgen – ohne Fördergeld.

Aus den zuletzt genannten Dörfern kommen Klagen über die Qualität der teils noch funkbasierten Verbindungen – und über den Preis. Northern Access liegt als lokaler Anbieter mit weitläufigen Netzen deutlich über den großen Firmen am Markt. Doch die haben an Investitionen in den unterversorgten Bereichen eben auch kein Interesse. „Die Preise werden von der Bundesnetzagentur reguliert, beide Anbieter liegen in der zulässigen Marge“, sagt Wirtschaftsförderer Heise. Und die Qualität soll nun besser werden, wie Voigts versichert.

Von Kathrin Götze

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