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Nachrichten Blumenfans werden bei Staudenbörse fündig
Region Neustadt am Rübenberge Nachrichten Blumenfans werden bei Staudenbörse fündig
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00:16 10.10.2018
Beratung und Pflanzenvielfalt locken viele Besucher zur Staudenbörse nach Lutter. Quelle: Patricia Chadde
Lutter

Der trockene Sommer hat in vielen heimischen Blumengärten für verdorrte Beete gesorgt. Ein Grund, weshalb die Staudenbörse der Landfrauen Mandelsloh viele Besucher in Neustadts Norden lockte. Hier konnten Gartenbesitzer hohe Stauden für das sofortige Einpflanzen für rund drei Euro erwerben. Praktisches Wissen gab es kostenlos dazu: Ab 15 Uhr erklärten Anke Nebel-Engehausen und Helga Sprengel, wie hoch der Waldgeißbart wird, wo Katzenminze gedeiht und wie tief man Pfingstrosen einsetzen sollte. Neben Himbeeren waren vor allem Pflanzen mit üppiger Blütenpracht bei den Kunden gefragt. Neben mehrjährigen Stauden gab es auch Samentüten für Stockrosen und Tagetes zu kaufen, sowie frische Walnüsse und ungewöhnliche Fruchtaufstriche wie Erdbeer-Paprika und schwarzen Johannisbeersaft.

Staudenbörse in Lutter beliebt

Die Hobbyimker André und Hans-Heinrich Meyer aus dem Mühlenfelder Land passten mit ihrem Angebot gut ins Konzept der Staudenbörse. „Es ist interessant, neben den Honigsorten auch Informationen zu den wechselnden Standorten der Bienenvölker zu bekommen“, freute sich Besucher Bernd Lahmsen aus Kolenfeld über die Informationen aus erster Hand zu Raps-, Blüten- und Waldhonig.

Demnächst können sich Neustädter sogar eine seltene Honigsorte aus einheimischer Produktion aufs Brot schmieren: Fenchelhonig. Denn Silke Nülle und Daniel Klüter von Nülles Kartoffelhof haben in Lutter ein Versuchsfeld mit blühendem Saatfenchel bestellt.

Antonia Blum aus Ahlden freute sich vor allem auf neue Pflanzen. „Ich suche hochwachsende Stauden für meinen 1000 Quadratmeter großen Hausgarten“, sagte das Nabu-Mitglied. Blum hoffe, dass andere Gartenbesitzer wieder mehr Lust auf Blühendes bekommen und dafür der Anteil Insekten feindlicher Steingärten sinken werde. Silke Meyer und Christiane Heins aus Grethem gefiel das breit gefächerte Angebot, dass Landfrauen aus 17 Ortschaften im Norden Neustadts aus ihren eigenen Gärten ausgebuddelt hatten. Christiane Heins: „Dann weiß man wenigstens, dass es anwächst.“ Sie kaufte sich Frauenmantel, der gelb blüht und als Tee bei speziellen Leiden eine heilende Wirkung haben kann. Nach ihren Einkäufen gönnten sich die meisten Besucher Kaffee und selbst gebackene Tortenspezialitäten. Die Einnahmen der Staudenbörse werden einem gemeinnützigen Zweck gespendet.

Von Patricia Chadde

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