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15:08 08.10.2018
Hans-Erich Hergt und Carsten Hotes vom Museumsverein zeigen das Biedermeier-Ölgemälde - nach dem Merian-Stich im Hintergrund ist es die älteste Stadtansicht, die sie kennen. Quelle: Kathrin Götze
Neustadt

Die Stadt als Biedermeier-Idyll: Ein Ölgemälde aus dem Fundus des Museums zur Stadtgeschichte zeigt einen Blick über die Leine auf Neustadts Skyline, wie man ihn wohl um 1840 oder 1850 genossen haben mag. Der Museumsverein hat das Bild kürzlich begutachten lassen, und kam zu dem Ergebnis: Es könnte besser aussehen. „Es muss mal in einem Raucherzimmer gehangen haben“, meint der Vereinsvorsitzende Hans-Erich Hergt. Die wohl einst strahlenden Ölfarben sind von einer gelblich-bräunlichen Schicht überzogen. Auch der Rahmen ist reparaturbedürftig.

Leine, Kutschen, Hund und Katze, Schloss, Kirche und Zehntscheune - aber noch kein Amtsgericht. Das Ölgemälde zeigt den Blick vom Westufer der Leine auf Neustadt um 1840 oder -50. Quelle: Kathrin Götze

Eine Expertin, die auch für das Landesmuseum arbeitet, hat das Bild untersucht und empfahl, es restaurieren zu lassen. Doch wie so oft fehlt es am Geld, die fachmännische Arbeit kostet um 900 Euro. Über einen Förderantrag berät der Ortsrat der Kernstadt in seiner Sitzung am Mittwoch. „Wir nehmen natürlich auch gerne Spenden an“, sagt Hergt. Die Biedermeier-Szene sei die zweitälteste ihm bekannte Stadtansicht; älteste ist ein Merian-Stich aus dem Jahr 1625. Auch ein schönes Thema für eine weitere Ausstellung. „Vielleicht hat auch der eine oder andere noch Gemälde von Neustadt auf dem Dachboden?“, fragte Hergt.

Von Kathrin Götze

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