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Region Neustadt am Rübenberge Nachrichten Niedernstöcken holt den Eulenpokal
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00:17 12.09.2018
Mannschaften und Zuschauer haben ihr Vergnügen beim "Spiel ohne Grenzen". Besondere Herausforderung: Der A-Lauf. Quelle: Mirko Bartels
Stöckendrebber

 Ihr spezielles Vergnügen hatten zehn Mannschaften und viele Zuschauer beim „Spiel ohne Grenzen“ am Wochenende in Stöckendrebber. „Die Spiele gibt es seit 1976 alle zwei Jahre in den verschiedenen Orten. Früher haben wir dazwischen noch ein Treffen am Drei-Kreise-Stein gehabt. Das ist zur Zeit aber ausgesetzt“, sagt Andreas Zimmermann, einer der Organisatoren der grenzübergreifenden Olympiade.

Einwohner der Ortschaften Stöckendrebber, Niedernstöcken, Rodewald, Suderbruch und Norddrebber tragen die Spiele aus. Die Dörfer sind historisch verbandelt, wurden durch die Gebietsreform 1974 aber auf die Landkreise Nienburg, Heidekreis und die heutige Region Hannover verteilt. „Es geht beim Spiel ohne Grenzen darum, das Gefühl der Zusammengehörigkeit dieser Orte zu erhalten“, sagt Mario Nebel-Engehausen, Vorsitzender des Dorfgemeinschaftsvereins Stöckendrebber. Denn eines hätten die Orte rund um den Drei-Kreise-Stein gemeinsam: Sie lägen weit weg von ihren kommunalen Zentren. Grund genug, sich gegenseitig zu unterstützen und die historischen Bindungen aufrecht zu erhalten.

Für die 60 Aktiven und zehn Schiedsrichter auf der Spielfläche bei Warnkings Hof am Deich sind die kommunalen Grenzen kein Problem. Sie sind zwar gegeneinander angetreten, haben aber zum Schluß gemeinsam gefeiert. Für die jeweils sechsköpfigen Mannschaften gab es auf dem Weg zum begehrten Wanderpokal „Die Eule“ einige schweißtreibende Herausforderungen zu bewältigen: Schubkarrenschieben stand ebenso auf dem Programm wie gemeinschaftliches Skilaufen und ein Golfspiel der spezielleren Art. Geschick war beim Sockennähen gefragt. Besonders viel Teamwork brauchte es bei einer neuen Disziplin – dem so genannten A-Lauf, einer ausgefallenen Art des Stelzenlaufens. „Wenn wir solch eine Veranstaltung ausrichten, ist immer das ganze Dorf beteiligt“, sagt Nebel-Engehausen. Manches Spielgerät müsse gebaut und viele Dinge organisiert werden. Da müssten Schützenverein, Freiwillige Feuerwehr und Dorfgemeinschaftsverein gemeinsam ran.

Besonders gelohnt hat sich in diesem Jahr der Aufwand für die Dorfgemeinschaft Niedernstöcken. Die Aktiven aus dem Ort konnten sich über ihre Eule freuen und den Pokal mit den großen Augen mit nach Hause nehmen. Der Tagessieg in der Wertung für einzelne Mannschaften ging an das Team „Norddrebber II“.

Von Mirko Bartels

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