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Region Neustadt am Rübenberge Nachrichten Lastwagen belasten Straßen und Nerven
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17:17 14.06.2018
Brigitte Trautmann (dritte von rechts) wohnt an der Kreuzung Basser Straße/Wasserstraße. Die vielen Lkw machen ihr zu schaffen. Quelle: Benjamin Behrens
Basse

Mit der Sommertour will Bürgermeister Uwe Sternbeck den Kontakt zu den Dörfern im Neustädter Land halten. Nach dem Auftakt in Averhoy war am Mittwoch Basse die zweite Station. „Es sind doch einige gekommen, wunderbar“, begrüßt Ortsbürgermeister Wilfried Schneider die zwölf Basser, die gemeinsam mit Sternbeck die Knackpunkte im Ort anradeln wollen. Das eindeutig größte Problem, dass die Basser beschäftigt: der Lastwagen-Verkehr auf der Umleitungsstrecke für die für Schwerlastverkehr gesperrte B6-Brücke.

Ein Transparent der Bürgerinitiative „Freie Fahrt B6“ lehnt am Gerätehaus an der Straße Wasserkamp 16, von wo aus die Tour startet. Die Initiative wünscht sich, dass der umgeleitete Verkehr nur noch in eine Richtung geführt wird statt wie bisher in beide. „Die Straßen hier haben enorm gelitten“, sagt Anwohnerin Brigitte Trautmann. Hinter ihr biegt ein Lastwagen in die Wasserstraße ein, aus der Gegenrichtung rollt bereits der nächste. An dieser Kreuzung wohnt Trautmann. Ihr Nachbar Dietrich Rust beklagt ebenfalls den Zustand der Straßen: „Die Risse sind überall drin. Das sind definitiv die Laster.“ Zusätzlich zum erhöhten Verkehrsaufkommen, beobachtet Trautmann das das Verhalten der Fahrer: „Die Straße nach Averhoy ist schön gerade. Die geben Gas.“ Bürgermeister Sternbeck verspricht, den Baufortschritt im Auge zu behalten: „Das Land darf nicht denken, dass sie an der B6-Brücke drei Wochen Pause machen können. Wir machen Druck.“

Nachbesserung bei Bushaltestelle und fehlender Baugrund

Rust wünscht sich Nachbesserungen an der Bushaltestelle am Friedhof. „Auf der Ortseingangsseite steht man im Gras.“ Die stellvertretende Bürgermeisterin Christine Nothbaum hat positive Nachricht für den Bus-Nutzer. „Die Grasnarbe wird abgenommen und der Randstreifen aufgeschüttet“, erklärt sie.

In Averhoy hatten sich viele Anwohner über fehlende Baugrundstücke beklagt – in Basse teilt man diese Sorge. „Hier sind die Familien, bei denen die nächste Generation kommt“, gibt Felix Meyer zu Bedenken. Ohne geeigneten Baugrund für die Kinder würden Familien aus Basse vertrieben. „Für die Stadt ist es eine kniffelige Frage. Hier müssen die Menschen jeden Weg mit dem Auto machen“, entgegnet Sternbeck. Als die Tour endet, zieht Neustadts Bürgermeister ein versöhnliches Fazit: „Ich finde es schön in Basse.“ Alle pflichten ihm bei.

Jahrelang war der von Wilfried Rabe auf seinem Hof organisierte Flohmarkt Anlaufstelle für Schnäppchenjäger und Sammler. Nach Rabes Tod hat das Dorfkommitee Basse eine Neuauflage organisiert. Am Sonntag, 24. Juni, beginnt der erste Dorfflohmarkt um 10 Uhr, für den 70 Aussteller ihre Grundstücke öffnen. Alle Stände sind mit Luftballons gekennzeichnet, Lagepläne werden ebenfalls verteilt. Auch ein Kuchenbüffet und Gegrilltes bereiten die Basser vor.

Von Benjamin Behrens

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