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Nachrichten Klinikum setzt neuen MRT ein
Region Neustadt am Rübenberge Nachrichten Klinikum setzt neuen MRT ein
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17:58 29.11.2018
Dr. Götz Voshage (von links), Chefarzt der Radiologie, Projektmanager Martin Dorn, Antje Dunkelmann, Fachärztin für Radiologie, Medizinisch-technische-Radiologie-Assistentin Christina Hillman, Radiologie-Oberarzt Vitali Litvinov und Projektmanager Ralf Dammann mit dem neuen MRT. Quelle: Benjamin Behrens
Neustadt

Seit Anfang November können Patienten im Klinikum mit einem neuen Magnetresonanztomografen (MRT) untersucht werden. Rund 1,4 Millionen Euro hat die Investition gekostet, 300.000 Euro entfielen allein auf den Umbau des Raums für das Untersuchungsgerät. Ganz oben auf der Wunschliste von Projektmanager Ralf Dammann steht Komfort. „Wenn der Patient einschläft, dann haben wir es geschafft“, sagt Dammann.

Über der Liege des MRT leuchtet ein in die Decke eingelassenes Wolkenpanorama. Der Raum selbst kann in buntes Licht getaucht werden, was zusätzlich beruhigend wirkt. Außerdem trägt der Patient während der Untersuchung Kopfhörer, über die er mit Radiologie-Assistentin Susanne Ulbrecht und ihrer Kollegin Kim Oehlschläger in Kontakt ist. „Wir können auch Musik oder Radiosender einspielen“ sagt Ulbrecht. Mindestens 20 Minuten muss in der Röhre ausgeharrt werden, bei größeren Aufnahmen auch länger.

„Es ist nicht selbstverständlich, dass es in jedem Krankenhaus ein MRT gibt. Bislang haben wir immer mit Gehrden zusammengearbeitet“, sagt Klinikum-Sprecher Bernhard Koch. „Das ist für die Patienten ein enormer Vorteil“, sagt Dammann. In Neustadt selbst waren Aufnahmen nur per Computertomografie oder klassischem Röntgen möglich. Beide belasten den Patienten mit Röntgenstrahlen. Vor rund einem Vierteljahr begannen die Umbauten an dem Raum für das rund fünf Tonnen schwere Gerät. Eingeplant waren die Räume für die Radiologie schon beim Neubau der Notaufnahme 2012.

Dr. Götz Voshage ist Chefarzt der Radiologie im Klinikum Neustadt und am Krankenhaus Robert Koch in Gehrden. „Es wird ein sehr starkes Magnetfeld erzeugt, das dauerhaft da ist. Da würden auch Betten oder Rollstühle hineingezogen“, sagt Voshage. „Jedes Atom hat eine Rotation. Sie werden durch den Magneten ausgerichtet und wieder fallen gelassen. Diese Differenz wird in elektrische Ströme umgerechnet, der Strom wiederum in Bilder“, erklärt der Mediziner.

Von Benjamin Behrens

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