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Nachrichten Jugendfeuerwehr feiert mit Kommers und Marsch
Region Neustadt am Rübenberge Nachrichten Jugendfeuerwehr feiert mit Kommers und Marsch
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00:17 15.08.2018
Nils Schneider aus Otternhagen klettern die Leiter empor. Quelle: Henning Höfer
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Nöpke

Dass die freiwillige Feuerwehr Nöpke ihr Zelt auf dem Festplatz An Sandbarge aufschlägt, ist nicht ungewöhnlich. Dass es so voll ist, schon. Am Wochenende hat die Jugendfeuerwehr ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. Eigentlich erwartete man 265 geladene Gäste für den Kommers am Freitag erwartet. „Es wurden immer mehr und mehr“, sagte Ortsbrandmeister Alexander Ströh.

Essen und Anekdoten im Zelt

Zu viele Feuerwehren aus dem Neustädter Land hat der Nöpker Nachwuchs Freundschaften geknüpft und sie so manches Mal bei Wettkämpfen alt aussehen lassen. Von einem Groll wegen der verlorenen Pokale war allerdings am Festwochenende nichts zu spüren – im Gegenteil. Am Eingang des Festzeltes konnte Jugendwart Georg Ströh etliche Umschläge mit Geldgeschenken entgegennehmen. „Uns fällt schon was ein, was wir damit machen können“, sagte Ströh. Die Wände des Zeltes waren mit Transparenten geschmückt, die wichtige Stationen von der Gründung bis hin zu aktuellen Wettkämpfen zeigten.

Neben einem gemeinsamen Essen, stand auch ein Rückblick der ehemaligen Jugendwarte auf der Tagesordnung. Rainer Brinkman betreute die Jugend 1972 und 1973, ihm folgten die Zuhörer besonders aufmerksam. Mit sehr trockenem Humor erinnerte Brinkmann an eine Episode aus der Zeit, die bei einem Wettkampf passierte. „Eine Gruppe sagte, wir müssen nach Hause, um zu Duschen“, erinnerte sich Brinkmann. Einige Zeit später, tauchten die Jugendlichen wieder auf –offensichtlich ungeduscht, nach Stall riechend und nicht vollzählig. Was war geschehen? Seine Schützlinge hatten versucht, bei einem Landwirt ein Huhn zu stehlen – und der Bauer hatte sie erwischt. Der fehlende Kamerad war bei Flucht in der Scheune eingesperrt worden. „Seht zu, dass ihr ihn befreit“, befahl Brinkmann damals. Der Landwirt hatte offenbar ein Einsehen, denn er entließ den gescheiterten Dieb, ein Huhn für die Suppe gab es dazu. Den Festtag, ließen die Nöpker bei einer Zeltdisko ausklingen.

Orientierungsmarsch ist nur für Schwindelfreie

Am Sonntag traten dann insgesamt 32 Gruppen aus der Region zum Orientierungsmarsch an. Auf einer Strecke von sechseinhalb Kilometern, waren zehn Station vorbereitet. Schlauchbootfahren, ein Mini-Biathlon mit Lichtpunktgewehr und ein Natur-Quiz galt es zu schaffen. Gleich zum Start war außerdem Schwindelfreiheit gefragt. An einem Kran hing in 17 Metern Höhe ein Gummihuhn – ein herzhafter Druck belohnte die Kletterer mit einem Quietschen. „Mariensee hat mit 1,52 Minuten für drei Kletterer zusammen die beste Zeit bisher“, sagte Lars Hedwig. Nils Schneider aus Otternhagen hat keine Sorgen vor der wackeligen Strickleiter. „Ich war schon mal mit der Klasse im Hochseilgarten in Hannover“, sagt der Zehnjährige und kletterte behände empor.

Von Benjamin Behrens

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