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Nachrichten Ersthelfer verhalten sich mustergültig
Region Neustadt am Rübenberge Nachrichten Ersthelfer verhalten sich mustergültig
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00:18 11.02.2018
Eine ganze Flotte von Rettungswagen war im Einsatz, um den Unfallopfern zu helfen. Quelle: foto: Bartels
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Neustadt

 Schnell und umsichtig haben die Ersthelfer bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Leinstraße gehandelt. Bei dem Unglück mit zwei Fahrzeugen waren eine 23-jährige Mutter aus Hannover und ein 63-Jähriger Neustädter getötet worden. Vier weitere Menschen wurden schwer verletzt, darunter auch das Kleinkind der 23-Jährigen. 

Soldaten retten Leben

Mit ihrer Hilfe hätten sechs Soldaten der 3. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 33 nach dem tödlichen Frontalzusammenstoß am Freitag bei Neustadt vermutlich mehrere Leben gerettet, teilt Oberleutant Max Pritzke von dem in Luttmersen stationierten Bataillon mit.

  „Hauptgefreiter Vincent Potthoff erlebte den Unfall aus unmittelbarer Nähe. Anstatt weiterzufahren und sich vom Unfallort zu entfernen, wie es andere Zeugen taten, reagierte er sofort, hielt an und eilte mit dem Erste-Hilfe-Koffer zur Unfallstelle“, berichtet Pritzke. Dort half er dabei, das sechs Monate alte Kleinkind aus dem völlig zerstörten Auto zu retten und eine weitere beteiligte Frau seelisch zu betreuen. 

Ersthelfer versorgten Verletzte

Auch weitere Helfer, die direkt nach dem Geschehen am Unfallort ankamen, haben sich mustergültig verhalten, sofort Erste Hilfe geleistet und sich um die Verletzten gekümmert. Dies bestätigt die Polizei Neustadt. Dass sich vier der Beteiligten auf dem Weg der Besserung befinden, sei vor allem der schnellen Reaktion der Ersthelfer zu verdanken.   

Stadtverwaltung und die Polizei ziehen nun Konsequenzen aus dem tödlichen Unfall auf der Leinstraße: Noch in diesem Monat soll ein Überholverbot für den betreffenden Bereich angeordnet werden.      

Von Mirko Bartels

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