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Nachrichten Putztag in der Eilveser Kirche
Region Neustadt am Rübenberge Nachrichten Putztag in der Eilveser Kirche
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00:16 27.02.2019
Nathalie Lampe-Seegers, Doris Schröder und Kathrin Weber (von links) putzen die Stühle von der Kirchenempore. Quelle: Mirko Bartels
Eilvese

 Mit Musik geht alles besser – das gilt auch fürs Großreinemachen. Von flotten Schlagern unterstützt und ausgerüstet mit jeder Menge Putzmittel machten sich am Wochenende fleißige Helfer daran, Mobiliar, Altarraum und Empore der Eilveser Kirche vom Staub der letzten Jahre zu befreien. „So eine Aktion hat es nach meinem Wissen hier in der Kirche noch nicht gegeben“, sagt Pastorin Riikka Hinkelmann. Sie freut sich über die gute Unterstützung aus der Gemeinde, kann sich vorstellen, einen Putztag auch in der Zukunft mal wieder durchzuführen, wie sie sagt.

Für die Mitglieder der Gemeinde war das Großreinemachen ein weiterer Schritt zur Wiedereröffnung ihrer Kirche zum Weltgebetstag am Freitag, 1. März. Den jüngsten Gottesdienst hat es in der Auferstehungskirche Eilvese Anfang des Jahres gegeben – seitdem haben sich die Kirchentüren nur für Handwerker geöffnet. Eine neue Heizung, frische Farbe an den Wänden und eine Aufarbeitung des Holzbodens standen auf der Aufgabenliste für die ersten acht Wochen des Jahres.

„Den Fliesenboden haben wir auch schon machen lassen“, sagt Otto Schröder. Er ist seit einem Jahr neues Mitglied im Kirchenvorstand und koordiniert die Baustelle. Auf dem Plan für die kommende Woche stehe jetzt noch die Reinigung des Sandsteins im vorderen Kirchenbereich und beim Altar. Da müsse eine Fachfirma ran, sagt Schröder. Wegen notwendiger Trocknungszeiten dauere dieser, vorerst letzte, Schritt zwei Tage.

Die wohl spürbarste Neuerung fällt auf den ersten Blick kaum auf – wird aber spätestens im nächsten Winter zu bemerken sein: Neue Rohre verlaufen entlang der frisch geweißten Wände und münden in unauffälligen Heizkörpern direkt unter den Sitzflächen der Bänke. „Die alte Heizung waren Nachtspeicher“, sagt Küster Torsten Dannenberg. Die waren schlecht zu steuern und schlicht zu teuer: „Da kostete einmal Kirche heizen etwa 80 Euro“.

Die neue Gastherme steht in der Sakristei und lässt sich bedarfsorientiert programmieren. Die Bänke mussten dafür angepasst werden, haben für die kleinen grauen Kästen extra Aussparungen bekommen und wurden gleich ein wenig aufgearbeitet. „Für eine Lackierung hat das Geld leider nicht gereicht“, sagt Schröder. Die komme zusammen mit neuen Sitzkissen auf die Wunschliste.

Von Mirko Bartels

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