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Nachrichten Erneut reißt LKW Schranke am Bahnübergang Nienburger Straße ab
Region Neustadt am Rübenberge Nachrichten Erneut reißt LKW Schranke am Bahnübergang Nienburger Straße ab
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00:29 28.05.2018
Die Ampel steht dauerhaft auf Rot: erneut hat ein LKW eine der Halbschranken am Bahnübergang Nienburger Straße abgerissen Quelle: Kathrin Götze
Neustadt

Es ist wieder passiert: Am Freitagnachmittag, kurz nach 15 Uhr hat erneut ein Autotransporter eine der Schranken am Bahnübergang Nienburger Straße abgerissen. Der Schlagbaum hatte sich gesenkt, als der Lastzug schon auf dem Übergang stand. Der Fahrer, er stammt aus Litauen, war regelwidrig auf den Übergang gefahren, obwohl der Platz vor ihm nicht reichte, um die Gleise wieder frei zu machen. Als der Schlagbaum auf seine Ladebrücke krachte, beeilte sich der Fahrer, den Übergang zu räumen und riss dadurch die verkeilte Schranke ab.

Polizeibeamte und Mitarbeiter der Bahn waren nach dem Unfall schnell zur Stelle, sperrten den Übergang und öffneten die Ausweichstrecke Theodor-Heuss-Straße. Parallel sperrten Mitarbeiter der Straßenmeisterei die B-6-Ausfahrt Himmelreich. Über diese Strecke wird sonst der Schwerlastverkehr Richtung Hannover geleitet, der die B-6-Leinebrücke nicht passieren darf. Die Sperrung soll verhindern, dass sich Lastzüge in der Nienburger Straße festfahren –einigen Fahrern passierte das allerdings, als sie versuchten, durch die schmalen Straßen der angrenzenden Wohngebiete auszuweichen. Nun wird der Umleitungsverkehr erneut über die Ausfahrt Leinstraße über Empede, Basse und Suttorf geleitet, um die altersschwache Brücke zu umfahren.

Nahezu exakt der gleiche Unfall hatte sich am Mittwoch neun Tage zuvor ereignet –damals war ein polnischer Transporter beteiligt, der Autos geladen hatte. Es hatte gut 24 Stunden gedauert, bis der Übergang repariert war. Am Mittwoch darauf touchierte eine Schranke am Bahnübergang Himmelreich das Fahrerhäuschen eines Lastwagens, allerdings so leicht, dass kein Schaden entstand. Zu Verzögerungen im Straßen- und Bahnverkehr kam es dennoch, denn die Schranke musste auf Schäden geprüft werden.

Die Umleitung durch die Innenstadt wird wohl nicht mehr lange Bestand haben. Die Stadt hatte sie im Februar für eine Fahrtrichtung eingerichtet, um die Anlieger in den Dörfern zumindest ein wenig zu entlasten. Doch mit der Häufung der Unfälle am Bahnübergang steht diese Lösung mehr und mehr infrage. Nächste Woche fällt die Entscheidung, wie es weitergeht.

Von Kathrin Götze

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