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Das rote Pflaster zwischen Burgdorfer und Schlesischer Straße soll gegen einen anderen Bodenbelag ausgetauscht werden.

Das rote Pflaster zwischen Burgdorfer und Schlesischer Straße soll gegen einen anderen Bodenbelag ausgetauscht werden.© Patricia Oswald-Kipper

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Lehrte

Rutschiges Pflaster soll verschwinden

Lehrtes "Roter Platz" vor dem Kurt-Hirschfeld-Forum soll saniert werden. Das rutschige Pflaster soll weg, auch der dortige Brunnen steht zur Diskussion. Die Stadt will im nächsten Jahr Architekten damit beauftragen, ein Gesamtkonzept für die Erneuerung des Platzes zu erstellen.

Lehrte. Wegen seines roten Pflasters wird der Bereich rund um das Kurt-Hirschfeld-Forum zwischen Burgdorfer und Schlesischer Straße von vielen "Roter Platz" genannt. Schon seit Jahren ist die Fläche wegen ihres rutschigen Pflasters in der Kritik. "Wir haben schon vieles ausprobiert, um das Pflaster so zu bearbeiten, dass es nicht so rutschig ist", sagte Stadtbaurat Christian Bollwein. Das hohe Alter von mehr als 40 Jahren und der bereits sehr abgenutzte Zustand der Klinker-Natursteine biete aber keine weiteren Möglichkeiten mehr.

Jürgen Adloff, Leiter des Fachdienstes Gebäudewirtschaft, präsentierte jetzt die Pläne für eine Sanierung des Platzes: "Wir planen dazu zunächst einen städtebaulichen Wettbewerb", sagte er in der Bauausschusssitzung. Die dafür nötigen Mittel in Höhe von 80.000 Euro wurden bereits für das Jahr 2018 in den Haushalt eingestellt.

Die Stadt will den Platz im gesamten Bereich zwischen Burgdorfer Straße, Parkstraße und Schlesischer Straße erneuern. Dabei sollen nicht nur die Probleme mit dem rutschigen Pflaster beseitigt werden. "Das lässt sich alles architektonisch sicher besser darstellen", so Adloff im Ausschuss. Unklar sei jedoch, "ob wir in einem Jahr damit fertig werden oder die Sanierung über mehrere Jahre verteilen." Auf Nachfrage von Ausschussmitglied Hans-Joachim Deneke-Jöhrens schätzte Adloff, dass man für den Umbau des Platzes eine "hohe sechsstellige Summe" in die Hand nehmen müsse.

In die Planungen soll dann auch das Gymnasium miteinbezogen werden, sagte Bollwein. Die Schule nutze den Platz als Schulhof für ihre Sekundarstufe II, die Klassenräume im Kurt-Hirschfeld-Forum hat. "Aber der Platz soll auch für die Öffentlichkeit weiter zugängig sein", sagte Bollwein. Immerhin bräuchten Jugendliche nicht einen Schulhof, wie diesen etwa jüngere Schüler benötigten.

Auch die Möglichkeit, den Wochenmarkt zu erweitern, soll bei einer Überplanung des Platzes gegeben sein. Zurzeit ist im Gespräch, dass der sonnabends stattfindende Lehrter Wochenmarkt vom Alten Dorf auf den Platz vor dem Citycenter umzieht. Da es dort aber nur begrenzte Stellmöglichkeiten für die Stände gibt, soll eine mögliche Erweiterung in das Konzept einfließen. Ein weiterer Punkt ist der Brunnen. Die Verknüpfung des alten Brunnens mit einem neuen Wasserzugang sei seit Jahren schwierig, sagte Bollwein. Auch darüber müsse ganz neu diskutiert werden.

Zunächst sollen aber verschiedene Konzepte angefertigt werden. "Darüber hat dann die Politik zu entscheiden", sagte der Stadtbaurat. Er rechnet mit einem Beginn des Umbaus nicht vor 2020.


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