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Region Lehrte Nachrichten Backhausstraße: Sanierung ist arg im Verzug
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15:53 29.08.2018
Die westliche Backhausstraße in Ahlten bleibt deutlich länger eine Baustelle als geplant. Quelle: Achim Gückel
Ahlten

Die Anwohner der Backhausstraße werden auch zu Weihnachten und zum Jahreswechsel noch eine Baustelle vor ihren Haustüren haben. Die im Vorfeld schon heiß debattierte Grundsanierung des Straßenzugs dauert deutlich länger als bisher geplant. Die Arbeiten am ersten Bauabschnitt werden auf keinen Fall mehr in diesem Jahr fertig, sagte jetzt Thomas Olbricht, Leiter der Stadtentwässerung, im Bauausschuss. Ahltens Ortsbürgermeisterin Heike Koehler war angesichts dieser Ansage schockiert. Die Sache sei aber „leider Gottes auch nicht zu ändern“, sagte sie.

Olbricht hatte zuvor erläutert, warum die Arbeiten an der Backhausstraße, insbesondere an den Kanälen im Untergrund, nur schleppend vorangehen. Am 15. März habe man die Aufträge an die beteiligten Firmen vergeben, doch schon bei der Lieferung von Betonschächten habe es Verzögerungen von vier Wochen gegeben. Dann schlossen sich erhebliche Probleme mit Gas- und Wasserleitungen an, die nicht so im Boden lagen, wie in den Plänen eingezeichnet. Gerade in der Startphase der Arbeiten sei man statt der geplanten 20 Meter pro Woche nur etwa fünf Meter voran gekommen, sagte Olbricht. Daraus habe sich ein Baurückstand von zwei Monaten ergeben. Jetzt werde man aber spezielle Verfahren anwenden, um mit dem Straßenbau beginnen zu können und nicht noch mehr Zeit zu verlieren.

„Davon bin ich wenig begeistert, aber ich habe auch Verständnis“, sagte Ortsbürgermeisterin Koehler. Um die Sanierung der Backhausstraße hatte es im Vorfeld große Debatten gegeben. Dabei ging es unter anderem um die Fällung der ortsbildprägenden Zierkirschbäume am Rand. Im März wurde dann deutlich, dass sich die Kosten der Sanierung um etwa 400.000 Euro auf deutlich mehr als eine Million Euro erhöhen. Grundstückseigentümer hatten daraufhin im April eine Interessengemeinschaft gegründet und unter anderem die Informationspolitik der Stadt kritisiert. Die rund 80 Anrainer werden bei der Sanierung über die Ausbaubeiträge mit zur Kasse gebeten. Sie tragen 50 Prozent der Kosten für den Straßenausbau und 30 Prozent bei der Kanalsanierung.

Von Achim Gückel

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