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Region Lehrte Nachrichten Immenser Ortsrat kämpft um Buslinie 946
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00:16 29.12.2017
Die Immenser wollen keine Ausdünnung auf der Buslinie 946  Quelle: Achim Gückel
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Immensen

  Das Unternehmen Regiobus will sparen und daher die Buslinie 946 einschränken, die auch durch Immensen führt. Der Ortsrat sieht das gar nicht gern. In ihrer jüngsten Sitzung haben sich die Lokalpolitiker einmütig für den Erhalt der Buslinie in ihrer jetzigen Form und Taktung ausgesprochen.

Der Bus 946 fährt von Burgdorf  über Immensen, Arpke und Sievershausen nach Dollbergen. In Immensen hält er dabei dreimal an Haltetstellen. Regiobus will nun die Busverbindungen vor 6.30 Uhr wochentags streichen. Sonnabends soll gar kein Bus auf der Linie mehr fahren.

„Das geht gar nicht“, sagt Immensens Ortsbürgermeister Falk Kothe. Schließlich stelle die Buslinie 946 für viele Immenser die einzige regelmäßige Verbindung des öffentlichen Personennahverkehrs in Richtug Burgdorf dar. Die Linie werde von vielen Pendlern genutzt, um zum Bahnhof Immensen-Arpke zu kommen. Die Buslinie sei gut auf den Zugfahrplan abgestimmt. Berufspendler könnten am Bahnhof einfach aus dem Bus und ohne lange Wartezeiten in den Zug steigen. „Wenn die Linie morgens nicht mehr fährt, würde das für Berufspendler eine empfindliche Beeinträchtigung bedeuten“, betont Kothe.

Darüber hinaus möchte der Ortsrat die Buslinie erhalten wissen, weil viele Immenser sie benötigen, um zum Arzt oder zum Einkaufen nach Burgdorf zu fahren. Dass Regiobus die Ausdünnung der Taktung mit wirtschaftlichen Argumenten unterfüttert, kann der Ortsrat zwar nachvollziehen. „Ein breit gefächertes Angebot des öffentlichen Nahverkehrs muss jedoch Vorrang vor dem wirtschaftlichen Ansatz haben und stellt eine hoheitliche Aufgabe der Region Hannover dar“, sagt Kothe.

Der Ortsrat hat die Lehrter Stadtverwaltung nun beauftragt, die Buslinie 946 in Kooperation mit der Region Hannover und Regiobus in der jetzigen Taktung zu erhalten. Die Lokalpolitiker möchten zudem, dass geprüft wird, „wie die Servicequalität der Linie durch den Einsatz von Rufbussen oder ähnlichem aufrecht erhalten werden kann“, heißt es im Antrag des Ortsrates.

Von Katja Eggers

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