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Region Lehrte Nachrichten Familienzentrum: CDU fordert mehr Infos
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00:21 01.09.2018
Das Familienhaus in Uetze ist ein Vorzeigeprojekt. Auch Ministerpräsident Stephan Weil hat das Haus schon besucht. Quelle: Archiv
Lehrte

Das geplante Familienzentrum ist ein Projekt, das in Lehrte parteiübergreifend Zustimmung findet. Bisher können sich die Fraktionen jedoch nicht auf den von der Stadtverwaltung vorgeschlagenen Standort auf dem Schulhof der Berthold-Otto-Schule am Südring einigen.

Ekkehard Bock-Wegener (SPD) warb jetzt im Jugendhilfeausschuss für den Vorschlag aus dem Rathaus. „Wir folgen der Abwägung der Stadtverwaltung – insbesondere aufgrund der guten Erreichbarkeit“, sagte Bock-Wegener. Das Projekt sei an dem Standort am Schulzentrum Süd gut angesiedelt und es werde eine „gesamtstädtische Ausstrahlung haben“.

Auch die Lehrter Grünen stimmten dem Vorschlag der Verwaltung zu. „Es ist ein guter Schritt und es ist gut, dass wir jetzt weiterkommen“, sagte Ratsherr Christian Gailus. Die Grünen haben aber auch nichts gegen den anderen untersuchten Standort auf einem Bolzplatz an der Iltener Straße einzuwenden. Die gute Verkehrsanbindung spiele für sie nur eine untergeordnete Rolle. „Man kann auch mit anderen Verkehrsmitteln als mit dem Auto dahin gelangen“, sagte Gailus.

Ute Mause-Voges, Leiterin der Grundschule Lehrte-Süd, äußerte sich indessen kritisch zu dem Standort am Südring. Das Verkehrsaufkommen am Schulzentrum und an der Grundschule sei durch den Hol- und Bringverkehr schon jetzt enorm hoch. Zudem fehlten Parkplätze, sagte sie.

Die Christdemokraten wollten sich zu dem von der Verwaltung vorgeschlagenen Standort nicht äußern. „Wir wissen nicht, was für Kosten da auf uns zukommen. Wir hätten gerne einen Rahmen, um zu wissen, wohin die Reise geht“, sagte Susann Baxmann. Ausschussvorsitzende Heike Koehler (CDU) ergänzte, die Beratungsunterlage sei zu spät eingegangen: „Wir hatten noch keine Zeit, um in der Fraktion darüber zu beraten“, sagte sie. Auch nach Ansicht von Stefan Henze (AfD) fehlen noch einige Fakten. Er forderte eine Raumplanung für das Familienzentrum und die Kita sowie eine Übersicht der damit verbundenen Kosten.

FDP-Ratsfrau Annette Sturm-Werner wollte indessen wissen, ob auch andere Grundstücke für das Vorhaben geprüft worden seien. „Wir haben mehrere Grundstücke geprüft“, versicherte Fachdienstleiter Markus Lechelt. Wegen der Dringlichkeit habe man sich aber schnell auf städtische Grundstücke fokussiert. Faktoren wie eine leichte Erschließung und natürlich die gute Erreichbarkeit hätten eine besondere Rolle gespielt. Nach der Abwägung habe sich das Grundstück am Südring für das Vorhaben als ideal herausgestellt, erklärte Lechelt.

Um den Fortgang des Projekts nicht zu behindern, entschlossen sich die Politiker, das Thema als behandelt zu betrachten und an den Bauausschuss, der am 3. September tagt, weiterzugeben.

Von Patricia Oswald-Kipper

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