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Heike Wohltmann (von links), Langenhagens Stadtplanerin Christine Söhlke, Martin Karsten, Siegfried Volker von der KSG und Claudia Koch kümmern sich um das Quartier Wiesenau.

Heike Wohltmann (von links), Langenhagens Stadtplanerin Christine Söhlke, Martin Karsten, Siegfried Volker von der KSG und Claudia Koch kümmern sich um das Quartier Wiesenau.
© Bismark

Langenhagen

Wiesenau bekommt neue Manager

Ab sofort helfen Heike Wohltmann und Martin Karsten den Hauseigentümern in Wiesenau als Ansprechpartner  bei Sanierungen, Claudia Koch kümmert sich weiterhin um den Quartierstreff mit Ehrenamtlichen. 

Langenhagen.  Knapp sieben Millionen Euro fließen noch bis 2024 nach Wiesenau – nachdem der südliche Stadtteil vor drei Jahren ins Förderprogramm von Bund und Land aufgenommen wurde. Viele Wiesenauer bringen diesen Zuschuss derzeit vor allem mit den Quartierstreff unter der Regie von Claudia Koch in Verbindung. Nun kommt mit den Stadtteil-Managern Heike Wohltmann und Martin Kasten ein weiteres Team dazu, das sich insbesondere um die Gebäude, Plätzen und Straßen kümmert.

Dass es Überschneidungen geben wird, ist für beide Seiten klar. Denn längst zählen bis zu 40 Ehrenamtliche zu den aktiven Mitstreitern im Quartierstreff. Dabei unterscheidet Koch drei Stränge in der Arbeit: Es gibt Projekte wie die Lesementoren, die sie angeschoben hat und die inzwischen weitgehend eigenständig laufen. Andere Gruppen haben von sich aus den Weg an die Freiligrathstraße gefunden – dazu gehören Schachspieler ebenso wie die Gruppe asiatischer Frauen. Und als jüngste Angebot gibt es zwei Arbeitsgruppen, die sich aus einer Umfrage ergeben haben. Das sind Freizeit und Begegnung sowie Sauberkeit.

An dem Punkt, sagt Wohltmann, greife auch das Stadtteil-Management, das sich neben der energetischen Sanierung von Gebäuden auch um Straßen und Plätze kümmern werde. Dabei gehe es beispielsweise auch um Grünes im Stadtteil: „Der Balkonwettbewerb hat gezeigt, dass das gut funktioniert und auch die Beteiligung der Bewohner klappt“, nennt Kasten ein Beispiel.

Gut 360 Wohnhäuser gibt es in Wiesenau, 50 davon gehören der KSG. „Mit den anderen Eigentümern werden wir jetzt Kontakt aufnehmen“, kündigt Karsten an. Denn letztlich gehe es darum, sie für eine Sanierung zu motivieren und in das Projekt einzubinden. „Das unterstützen auch wir als Stadt“, sagt Stadtplanerin Christine Söhlke. 

Dabei lobt Karsten das Konstrukt, das die KSG mit dem Win-Verein (Wohnen in Nachbarschaft) geschaffen hat. „Das ist eine sehr intelligente und innovative Lösung, um langfristig arbeiten zu können“, sagt er – und Siegfried Volker von der KSG ergänzt, dass es kein reiner Mieterverein ist. Dabei helfe, dass es bei der Gründung des Vereins und beim Start des Quartierstreffs keine Vorgaben gegeben habe: „Wir konnten schnell auf die Wünsche der Bewohner reagieren und sie einbinden.“ Denn, weiß auch Koch aus Erfahrung, trotz der guten Vernetzung und Vielfalt an Ehrenamtlichen: „Der Quartierstreff ist kein Selbstläufer.“ 

Information: Ab sofort beantworten Heike Wohltmann und Martin Karsten die Fragen von interessierten Eigentümern und Mietern an jedem ersten Freitag im Monat von 9 bis 11 Uhr im Quartierstreff Wiesenau an der Freiligrathstraße. Sie sind per E-Mail stadtteilmanagement@plan-werkstadt.de und unter Telefon (01525) 1947341 erreichbar.

Von Antje Bismark


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Langenhagen ist ...

  • ... eine Stadt nördlich von Hannover mit mehr als 53.000 Einwohnern
  • ... eine Wirkungsstätte von Nobelpreisträger Robert Koch
  • ... ein Zentrum des Polo-Sports und Heimat der hannoverschen Pferderennbahn
  • ... Standort von einem der größten Verkehrsflughäfen Deutschlands
  • ... die Stadt, in der RAF-Mitglied Ulrike Meinhof 1972 verhaftet wurde
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