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Southwarks Mayor Charlie Smith (von links), Langenhagens stellvertretender Bürgermeister Willi Minne, Organisatorin Birgit Naeschke und Jamillie Mohammed, Southwarks Deputy Mayor, diskutieren über die Zukunft der Stadtentwicklung ebenso wie über die Partnerschaft der Städte.

Southwarks Mayor Charlie Smith (von links), Langenhagens stellvertretender Bürgermeister Willi Minne, Organisatorin Birgit Naeschke und Jamillie Mohammed, Southwarks Deputy Mayor, diskutieren über die Zukunft der Stadtentwicklung ebenso wie über die Partnerschaft der Städte.
© privat

Langenhagen

Von der Partnerschaft zu sozialem Wohnungsbau

Mehr als 310.000 Menschen leben in Langenhagens Partnerstadt Borough of Southwark, gut 50.000 in der Flughafenstadt. Trotz dieser Differenz sorgen sich beide Kommunen um sozialen Wohnungsbau.

Langenhagen.  Wer in diesen Monaten von Langenhagen nach Southwark, einem südlich der Themse gelegenen Stadtteil von London reist, sieht in der Partnerstadt vor allem: Baukräne. Denn an ganz unterschiedlichen Bereichen entstehen neue Wohnblocks, aber auch ganze Quartiere, die neben Büroräumen auch Wohnungen bieten sollen. Bezahlbar sind diese indes kaum noch für Einheimische, wie jetzt unter anderem der amtierende Bürgermeister, Mayor Charlie Smith, und sein Stellvertreter Jamille Mohammed beim traditionellen Goose Dinner sagten.

Bereits zum neunten Mal in Folge hatte Birgit Naeschke das Treffen im Dorfgemeinschaftshaus Krähenwinkel organisiert, für die Besucher aus der britischen Metropole längst ein fester Termin im Kalender. Denn sie nutzen das Wochenende, um sich in Langenhagen durchaus neue Impulse für die Arbeit in der Kommunalpolitik zu holen. Und so beinhaltete die Debatte durchaus die Frage, in welchem Umfang eine Kommune einen Anteil von Sozialwohnungen vorschreiben kann oder soll. „Vor allem bei den Neubauten im Eichenpark spielte dieser Aspekt eine Rolle“, sagte Naeschke. Welche Miete ist bezahlbar? Diese Frage beschäftige Menschen in beiden Städten, bilanzierte sie.

Sie organisierte zudem einen Rundgang durch das Mehrgenerationenhaus, dessen Betrieb und Finanzierung die Gäste bislang nicht kannten. „Es ist spannend, dass viele ehrenamtliche Helfer, aber auch Besucher, die eine Unterstützung suchen, über den Secondhandshop den Einstieg finden“, sagte der frühere Bürgermeister von Southwark, Aubyn Graham. Dass monatlich gut 2000 Besucher die unterschiedlichen Gruppen, vorgestellt von Leiterin Christine Paetzke-Bartels, besuchen, beeindruckte die Gäste jenseits des Ärmelkanals besonders. „Solche Einrichtungen gibt es in Southwark nicht, deshalb haben die Besucher die Anregungen gern mitgenommen“, sagte Naeschke, die den Gästen außerdem das neue Schwimmbad Wasserwelten zeigte.

Klar sei, dass im nächsten Jahr das erste Jahrzehnt Goose Dinner gefeiert werde, kündigte sie an. Zuvor aber kommen im Februar noch Grundschüler aus der Boutcher School unter der Leitung von Eilidh Verhoeven, ehe die Grundschüler aus Godshorn im Juni zum Gegenbesuch an dei Themse reisen. Und nicht zuletzt erwartet die Musikschule junge Leute  aus Southwark im Mai zum Musikschulfestival.

Von Antje Bismark


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Langenhagen ist ...

  • ... eine Stadt nördlich von Hannover mit mehr als 53.000 Einwohnern
  • ... eine Wirkungsstätte von Nobelpreisträger Robert Koch
  • ... ein Zentrum des Polo-Sports und Heimat der hannoverschen Pferderennbahn
  • ... Standort von einem der größten Verkehrsflughäfen Deutschlands
  • ... die Stadt, in der RAF-Mitglied Ulrike Meinhof 1972 verhaftet wurde
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