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Nachrichten Kommune sieht sich für den Winter gerüstet
Region Langenhagen Nachrichten Kommune sieht sich für den Winter gerüstet
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00:17 23.12.2017
Die Stadt Langenhagen sieht sich für den Winter gerüstet Quelle: Symbolbild
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Langenhagen

 Mit dem Einsetzen der ersten Nachtfröste beginnt für die Mitarbeiter des Betriebshofes der Stadt Langenhagen die Winterdienstsaison. Mit acht Fahrzeugen werden die Fahrbahnen der Hauptverkehrsstraßen und Hauptradwege bei Glätte abgestreut, beziehungsweise bei Schneefall geräumt, teilt Rathaussprecherin Juliane Stahl mit. Gemeint sind vier Groß- und genauso viele Kleinfahrzeuge. Zusätzlich sorgten fünf Kolonnen händisch für Sicherheit an Überwegen, Fußgängerbrücken sowie Bushaltestellen. 

Das sogenannte Winterdienstverzeichnis der Stadt umfasst rund 390 Straßen, die in zwei Klassen unterteilt sind. In der Winterdienstklasse A sind Kreisstraßen, Hauptstraßen, Ortsdurchfahrten und Strecken des öffentlichen Personennahverkehrs gelistet. „Diese werden als erstes gestreut beziehungsweise geräumt“, heißt es von Stahl weiter. Dabei komme Feuchtsalz zum Einsatz, das im Gegensatz zum Trockensalz oder Sand-Salzgemischen auf der Fahrbahn haften bleibe und nicht vom Fahrtwind verweht werde. 

In Nebenstraßen – Kategorie B –beschränkt sich der kommunale Winterdienst auf das Räumen von Schnee von der Fahrbahn, um diese befahrbar zu halten. Allerdings könnte aufgrund der oft beengten Verhältnisse auf den Straßen der Schnee vielfach  nur teilweise aus der Fahrspur geschoben werden, berichtet Stahl. Ihren Angaben zufolge sei das häufig auch nicht notwendig, da bei angepasster Fahrweise ein Befahren der verschneiten Straßen möglich wäre, inbesondere bei einer festgefahrenen Schneedecke, meint sie.

Für die Streueinsätze hat der Langenhagener Winterdienst mit insgesamt etwa 600 Tonnen Auftausalz, circa 30.000 Liter Natriumchlorid sowie rund 200 Tonnen Streusand eingebunkert. Zudem werde für die Langenhagener in etwa 70 Streugutkisten im Stadtgebiet Sand als „Hilfe zur Selbsthilfe“ bei Glätte bereitgestellt.

„Auch bei guter Vorbereitung und sehr detaillierten Meldungen eines speziellen Wetterdienstes kann der Winterdienst beim Einsetzen von Glätte nicht überall gleichzeitig im Einsatz sein“, warnt Stahl vor zu hochgeschraubten Erwartungen der Langenhagener. „Das gilt insbesondere bei Einsätzen im laufenden Straßenverkehr“, betont sie. Denn primäre Aufgabe des Winterdienstes sei, wichtige und gefährliche Bereiche für die Verkehrsteilnehmer sicherer zu machen. „Der Winterdienst kann witterungsbedingte Einschränkungen des Straßenverkehrs nur verringern, aber nicht zur Gänze beseitigen.“ 

„Damit der Verkehr auch bei winterlichen Straßenbedingungen läuft, müssen Autofahrer, Zweiradfahrer und auch Fußgänger ihr Verhalten den jeweiligen Gegebenheiten auf den Straßen und Gehwegen anpassen“, erinnert die Stadtsprecherin an allgemein gültige Grundsätze.

Von Sven Warnecke

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