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Region Langenhagen Nachrichten Keine Bebauung – es wird nur umgestaltet
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00:16 29.05.2018
Die Rieselfelder sollen umgestaltet werden, ebenso die Fläche für die künftige Containernutzung der Langenhagener Schulen. Quelle: Stadt Langenhagen
Langenhagen

Seit Freitag weist die Langenhagener Stadtverwaltung mit einem Schild auf die bevorstehenden Arbeiten zur Umgestaltung der Rieselfelder hin. Anders, als es indes auf dem Schild steht – sprich „Bauvorhaben“ -, handelt es sich aber eben nicht um eine Bebauung der sensiblen Fläche am Rande des Stadtparks. Auf dem Anschlag erläutert die Verwaltung nach Angaben von Rathaussprecherin Juliane Stahl lediglich, wie das Areal in naher Zukunft umgestaltet werden soll.

Stahls Angaben zufolge könnten sich Besucher nun direkt vor Ort informieren, wie die Rieselfelder in den nächsten Jahren umgestaltet werden sollen. Sie spricht von einer nachhaltigen Aufwertung der Fläche. Unter anderem sollen neue Wegeachsen, Feucht- und Blühwiesen, Strauch- und Baumreihen, Spielareale mit natürlichen Materialien, Fitnessgeräte für sportlich Aktive, Liegewiesen, Stauden- und Getreidefelder dort angelegt werden: Die Stadtverwaltung hat nach dem politischen Beschluss, die Rieselfelder von möglicher Wohnbebauung freizuhalten, einen umfangreichen Plan erstellt, wie das Areal zwischen Eichenpark und Theodor-Heuss-Straße in Zukunft aussehen könnte. Oberstes Ziel: den offenen Charakter der Flächen in großen Teilen zu erhalten.

Nun weiat ein Banner am Bauzaun auf die künftige Containernutzung der Langenhagener Schulen hin. Quelle: Stadt Langenhagen

Seit Freitag weist zudem ein Info-Banner der Verwaltung am Baustellenzaun auf den neuen Container-Campus im nordwestlichen Bereich des Stadtparks hin. Dort sollen bis zum Ende der Sommerferien 197 Container-Module stehen, zudem die Außenanlage inklusive Schulhof und die Fahrradabstellfläche fertiggestellt werden.

Für diesen neuen Container-Campus werden sämtliche Module, die derzeit auf dem Sportplatz östlich des Schulzentrums an der Konrad-Adenauer-Straße stehen, abgebaut. Die Container an der Friedrich-Ebert-Grundschule bleiben weitgehend stehen. Gleichwohl zieht der siebte Jahrgang des Gymnasiums wieder zurück ins Stadtzentrum. Damit reduzieren sich für die Schüler und Lehrkräfte des Gymnasiums viele Wege. Die Stadt hat für den Neubau im Stadtpark 146 Module neu gekauft. Insgesamt investiert sie rund vier Millionen Euro in das Gesamtprojekt.

Genutzt werden soll der Campus vom kommenden Schuljahr an vornehmlich vom Gymnasium. Sobald der Neubau an der Rennbahn aber fertig ist, ziehen Schüler und Lehrkräfte der IGS auf den Campus, sodass auch deren Gebäudeteile abgerissen oder saniert werden können. Die Stadt kalkuliert bei dem Containerstandort mit einer zehnjährigen Übergangslösung.

Von Sven Warnecke

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