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Nachrichten Gartenprojekt wird in Kaltenweide fortgesetzt
Region Langenhagen Nachrichten Gartenprojekt wird in Kaltenweide fortgesetzt
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08:31 09.02.2019
Das Gartenprojekt in Kaltenweide geht in die nächste Runde. Quelle: Privat
Kaltenweide

Florian Windeck hat eine gute Nachricht für alle Gartenfreunde parat: Der Verein Bürger für Kaltenweide (BfK) setzt das Blumen- und Gemüsegarten-Projekt auch in diesem Jahr im Weiherfeld fort. Ein erstes Treffen des Arbeitskreises „Garten“ zum Auftakt ist für Montag, 11. Februar, geplant, teilt der Vereinsvorsitzende jetzt mit. Damit geht das integrative Projekt bereits in die dritte Saison.

Zu diesem Treffen lädt der BfK alle Interessierten aus Kaltenweide ein, die sich in diesem Jahr aktiv am Gartenprojekt beteiligen wollen. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im AWO-Projekt-Treffpunkt auf dem Gelände des Interkulturellen Erlebnisparks (IKEP) an der Pfeifengrasstraße 76.

„Beim dem Treffen geht es darum, einen ersten groben Zeitplan für den Arbeitsauftakt im Garten festzulegen“, kündigt Windeck an. Darüber hinaus soll über die Gestaltung des gut 500 Quadratmeter großen, bewirtschafteten Areals gesprochen sowie mögliche Pflanzen- und Gemüsesorten ausgewählt werden.

Dank Spenden muss niemand in Verein eintreten

„Da sich das Gartenprojekt vollständig aus Spenden und Fördergeldern finanziert, entstehen den Mitwirkenden im Garten keine Kosten“, heißt es von Windeck weiter. Deshalb sei für die Teilnahme auch keine Mitgliedschaft im Verein Bürger für Kaltenweide notwendig, wirbt er.

Im vergangenen Jahr hatte der Arbeitskreis eine reichhaltige Vielfalt an Gemüse und Obst angebaut und geerntet, teilt Windeck ferner mit. Dabei listet er unterschiedlichste Blattsalate sowie Tomaten, Bohnen, Erbsen, Radieschen, Grünkohl, Zucchini, Kartoffeln, Peperoni, Paprika, Kürbisse, Erdbeeren, Himbeeren und diverse Gewürze auf.

Gartenprojekt dient der Verständigung

„Wir wollen auch in diesem Jahr ein ähnliches Angebot im Garten schaffen und hoffen, dass wir dabei von möglichst vielen Kaltenweiderinnen und Kaltenweidern unterstützt werden.“ Jeder, der sich an der Gartenarbeit beteiligt, darf sich auch am Ertrag bedienen, sagt Windeck. Angesichts der positiven Resonanz aus den vergangenen Jahren ist er durchaus optimistisch, auch für die kommende Saison viele Interessierte in den Gemüsebeeten begrüßen zu können.

Die Idee des Gemüsegartens stammt ursprünglich vom ehemaligen Ortsbürgermeister Wolfgang Langrehr. Er gab den Anstoß dafür, auf dem von der Stadt zur Verfügung gestellten Areal verschiedene Beete anzulegen sowie Bäume und Sträucher zu pflanzen. Ausgangspunkt seiner Überlegungen war die Notwendigkeit, den in Kaltenweide untergebrachten Flüchtlingen auch eine Gelegenheit zu einer sinnvollen Betätigung zu geben – und zwischen Einheimischen und Neubürgern Berührungsängste abzubauen.

BfK wirbt aktiv für Bürgerbeteiligung

Der Verein Bürger für Kaltenweide (BfK) empfiehlt allen Interessierten die Teilnahme an dem von der Langenhagener Verwaltung angebotenen Bürgerdialogs zur Stadtentwicklung, betont der stellvertretende Vereinsvorsitzende Marco Rösler. Das erste Treffen dazu ist für Mittwoch, 20. Februar, um 17.30 Uhr im Niet Hus, Clara-Schumann-Straße 4, geplant. Seinen Angaben zufolge bestehe dort die Möglichkeit, „Einfluss zu nehmen“.

Etwa auf die Pläne zur Weiherfeld-Erweiterung. Zumal das Thema nicht neu ist. Seit 2015 moniert der BfK immer wieder die Pläne einer Wohnbebauung nördlich der Altenhorster Straße. Denn nach Angaben des Vereins mangelt es an entsprechender Infrastruktur, ob bei Krippen- und Kindergartenplätzen, einer nachschulischen Betreuung oder Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche und dem öffentlichen Personennahverkehr, heißt es von Rösler weiter.  Doch es geht auch um eine adäquate Verkehrsplanung. „Kurzum, der BfK wünscht sich ein nachvollziehbares und auf die Zukunft ausgerichtetes Konzept zur Entwicklung von ganz Kaltenweide und seiner Infrastruktur“, betont er. Deshalb sei die Meinung möglichst vieler Bürger gefragt. Bei dem Termin wird das von der Stadt beauftragte Büro Ackers Partner Städtebau eine Bestandsaufnahme und Analyse vorstellen wird.

Von Sven Warnecke

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