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Nachrichten Schüler sollen im Busverkehr entlastet werden
Region Langenhagen Nachrichten Schüler sollen im Busverkehr entlastet werden
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00:16 02.12.2017
In den Morgenstunden gibt es am Kaltenweider Bahnhof bereits Entlastung. Quelle: Neander (Archiv)
Stephan Hartung

Die Üstra verkürzt mit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember die Zeiten zwischen den Bussen, die nach Schulschluss am Schulzentrum Langenhagen halten. Die Busse der Linie 611 werden dann um 16.04 Uhr und die der Linie 610 um 16.23 Uhr dort abfahren. Die Wartezeit verkürzt sich damit auf 19 Minuten. Derzeit müssen jene, die den ersten Bus wegen des Unterrichtsschlusses nicht erreicht hatten, 34 Minuten warten.

„Die 15-minütige Verkürzung zwischen den Abfahrtzeiten ist eine gute Nachricht insbesondere für die Schüler aus Kaltenweide“, sagt Bürgermeister Mirko Heuer. Die Zahl derjenigen, die um 16 Uhr an der Haltestelle in den Bus einsteigen wollen, hat sich wegen des zeitgleichen Unterrichtsschlusses in Gymnasium und IGS erhöht.

Auf Initiative der Region Hannover und der Stadt Langenhagen hin hatte die Üstra bereits die Linie 611 verstärkt. In dem Zeitraum von Herbst bis Beginn der Osterferien fährt ein weiterer Bus um 7.16 Uhr an der Haltestelle Kaltenweide-Bahnhof ab. Auf dieser Strecke hatte es im vergangenen Jahr immer wieder Probleme gegeben, da viele Schüler den Bus morgens um 7.01 Uhr nutzen wollten, um zum Schulzentrum zu kommen. Der Bus war schnell überfüllt, sodass an den den darauffolgenden Haltestellen niemand mehr zusteigen konnte. Den nächsten Bus abzuwarten hätte jedoch für die Schüler bedeutet, zu spät zum Unterricht zu kommen. Durch den Einsatz des zusätzlichen Busses seit 16. Oktober auf der Linie 611 ist dieser Missstand behoben, heißt es von Seiten der Stadt.

Mit der jetzigen Verbesserung der nachmittäglichen Abfahrtzeiten und der Einrichtung eines weiteren morgendlichen Busses seit Herbst wird die Üstra dem insbesondere in den Wintermonaten erhöhten Schülerverkehr gerecht. „Bei entsprechenden Witterungs- und Lichtverhältnissen steigen auch viele derjenigen auf öffentliche Verkehrsmittel um, die im Sommer mit dem Rad zur Schule fahren“, weiß Bürgermeister Heuer. „Ich freue mich, dass die Schüler, die den zweiten Bus nehmen, nicht mehr eine halbe Stunde lang warten oder zum ersten Bus sprinten müssen. Und damit auch früher zu Hause sind.“

Bereits seit geraumer Zeit fordert Elternvertreter eine bessere Taktung der Schulbusse. Darauf wurde nun offenbar reagiert. Ob diese Änderung nun eine Entlastung bedeutet, muss die Zeit zeigen.

Am Schulzentrum warten viele Schüler auf die Busse. Quelle: Jarolim-Vormeier (Archiv)

Von Stephan Hartung

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