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Region Langenhagen Nachrichten Widerstand wächst gegen Pläne der Stadt
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17:52 21.09.2018
Mitglieder der "BI Seestädte" machen mit Transparenten auf ihr Anliegen aufmerksam. Quelle: Privat
Kaltenweide

Die Stadt hat bei der Region Hannover beantragt, das Landschaftsschutzgebiet „Wietzetal“ zu löschen. Es geht um die Pläne für die Erweiterung des Baugebiets Weiherfeld in Richtung Osten. Dafür gibt es auch einen politischen Beschluss der Langenhagener Ratsgremien.

Gegen diese Pläne hatte sich in Altenhorst eine Bürgerinitiative (BI) formiert. Die „BI Seestädte“ hat in der Zwischenzeit mehr als 1000 Unterschriften gesammelt und an Bürgermeister Mirko Heuer übergeben. Doch die Protestnote stößt nach Meinung vieler Altenhorster in der Verwaltung auf keinerlei Reaktion. Auch die CDU und die Vertreter der BBL im Kaltenweider Ortsrat beklagen die „tauben Ohren“ der Stadt.

Die Bürger würden hinters Licht geführt, kritisiert Helge Engelke. Wie seine Mitstreiter auch, kann er nicht verstehen, dass die Auswirkungen auf Natur und Landschaft nicht vor der Löschung in einem Gutachten beurteilt werden. In zehn Jahren solle erst gebaut werden, dann sei doch keine Eile geboten, moniert er jetzt bei einem Ortstermin. Überhaupt würde mit Bebauung in geförderte „Agrarumweltmaßnahmen“ eingegriffen, die Artenvielfalt auf der Fläche gehe verloren, der dörfliche Charakter Altenhorsts ohnehin.

Ein weiteres großes Problem, das die Altenhorster im Zusammenhang mit der Erweiterung sehen, ist die Infrastruktur. Die Schulen seien heute schon ausgelastet, die Busse und Bahnen in Richtung Langenhagens Zentrum voll. Und: Es gebe nach Norden aus dem Weiherfeld und aus Altenhorst nur die Ausfahrt am Kreisel, in Richtung Süden sei das Verkehrschaos am Hainhäuser Weg programmiert, warnen die Kritiker. Bedenken und Anregungen können noch bis Mittwoch, 26. September, bei der Stadt oder der Region vorgebracht werden.

Von Sven Warnecke

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