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17:08 12.08.2018
Nach 50 Jahren hat sich der erste Abschlussjahrgang der Realschule Wedemark wiedergetroffen. Quelle: Konstantin Klenke
Mellendorf

„Eine schmucklose alte Holzbaracke mit nur einem Klassenraum für 43 Kinder. Die Fenster sind einfach verglast, als Heizung gab es nur einen alten Ölofen.“ So beschreibt Hans-Hennig Burtz das erste Schulgebäude, in das er mit seinen Klassenkameradinnen und -kameraden 1963 als erster Jahrgang der Realschule Wedemark zuerst einzog. 55 Jahre nach der Einschulung und 50 Jahre nach dem Abschluss trafen sich 15 der 24 späteren Absolventen um Burtz jetzt in einem anderen Gebäude wieder, genauer: der heutigen Realschule Am langen Felde.

Den damaligen Neubau lernten die ersten Realschüler der Wedemark zwar auch noch kennen, allerdings erst 1965: Bis zu den Weihnachtsferien blieben die Schüler 1963 noch im ersten Schulgebäude, an dem heute die Berthold-Otto-Schule steht. Dann folgte der Umzug in die alte Volksschule auf dem Nachbargrundstück. Mit der Einschulung des zweiten Jahrgangs verdoppelte sich auch die Zahl der Lehrkräfte: Schulleiter Gerhard Mast ging nun auch Irmelin Avenarius zur Hand. „Ich kam als Englischlehrerin an die Schule – Mast sagte dann, ich solle auch noch Religion, Musik und Kunst unterrichten“, erinnert sich die Lehrerin, die ebenfalls zum Klassentreffen gekommen ist.

Ehemalige tauschen Fotos und Erinnerungen aus

Hans-Henning Burtz, der das Treffen organisiert hat, erinnert sich in seiner Begrüßungsrede noch an viele Details: So weiß er noch genau, wie ein Elternteil und sechs Schüler im Winter morgens in einem VW Käfer zusammengequetscht – ohne Gurte oder gar Anschallpflicht – zur Schule fuhren und kennt auch noch den Namen des Sportlehrers, bei dem die Schüler bei schlechten Leistungen auch mal „geturnt wurden“. Auch den anderen Absolventen von damals fällt so die ein oder andere Anekdote wieder ein: Wer war lieb und wer war böse, wer hat wo gesessen und wer hat welche Streiche gespielt?

Neben vielen Erinnerungen im Kopf gibt es auch noch einige Fotos, die sich die Schülerinnen und Schüler ansehen: Von der gemeinsamen zweiwöchigen Abschlussfahrt nach England gibt es sogar farbige Videoaufnahmen, die zeigen, wie sie Stonehenge erkunden oder dem Wachwechsel am Londoner Buckingham Palace zusehen.

Das Treffen nach 50 Jahren ist freilich nicht das erste des Abschlussjahrgangs: Zum letzten Mal haben sich die ersten Realschüler der Wedemark 2008 –also 40 Jahre nach dem Abschluss – wieder getroffen, einige auch bei den offiziellen Feierlichkeiten zum fünfzigjährigen Gründungsjubiläum der Realschule. Sich in alter Runde wiederzusehen, sei „einfach geil“, resümmiert Burtz.

Von Konstantin Klenke

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