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Diverse Beschwerden sind wegen einer Baustelle auf der Walsroder Straße im Rathaus eingegangen.

Diverse Beschwerden sind wegen einer Baustelle auf der Walsroder Straße im Rathaus eingegangen.
© Symbolbild

Langenhagen

Nach Protesten wird Ampel an Baustelle neu getaktet

Da haben aber die Telefone im Rathaus wohl geglüht: Die Baustelle auf der Walsroder Straße hat zu vielen Beschwerden geführt – denn auch Schulbusse standen im Stau. Nun hat die Verwaltung reagiert.

Langenhagen.  Von dieser Baustelle waren am Mittwochmorgen etliche Pendler im Berufsverkehr überrascht worden. Die Folge waren ein Stau auf der Walsroder Straße und entsprechende Wartezeiten, speziell in Fahrtrichtung Süden. Auch Schulbusse waren betroffen, die Kinder kamen zu spät in den Unterricht. Auch am Donnerstag.

Diverse Beschwerden haben die Langenhagener Stadtverwaltung nun dazu bewogen, sich das Problem auf der Walsroder Straße selbst anzuschauen. Denn wegen der Baustelle auf Höhe der Einmündung der Karl-Kellner-Straße musste eine Spur der Walsroder Straße gesperrt werden. Eine Ampel regelt den Verkehr. „Die einzelnen Phasen wurden offenbar nicht verkehrsabhängig, sondern in einem zeitlichen Intervall geschaltet“, berichtet Stadtsprecherin Juliane Stahl am Donnerstag auf Anfrage. Ursache dafür könnte wohl ein technischer Defekt sein. Dieser solle nun schnellst möglich behoben werden. Der Schaden könnte während des Transportes entstanden sein, mutmaßt die Rathaussprecherin. „Die Anlage wurde geprüft, bevor sie zu Baustelle gebracht wurde, und war zu dem Zeitpunkt einwandfrei.“

 Stahls Angaben zufolge soll die Ampel nun verkehrsabhängig geschaltet werden. Das habe den Vorteil, dass mehr Fahrzeuge während einer Phase die Baustelle passieren könnten, erläutert sie. Etwa auch die Schulbusse. Denn diese können wegen der bis zum 15. Dezember genehmigten Baustelle wohl kaum eine andere Route fahren. Die Stadt empfiehlt aber allen, den Bereich nach Möglichkeit zu umfahren. 

Die Baustelle wurde am Mittwochmorgen eingerichtet. Ein Unternehmen führt dort nach Auskunft der Stadt Tiefbauarbeiten durch. Dabei handelt es sich um Hausanschlussarbeiten, die nicht von der Verwaltung in Auftrag wurden, aber von der Unteren Verkehrsbehörde genehmigt worden ist. Einige Arbeiten dort seien aber witterungsabhängig. Doch Stahl ist zuversichtlich, dass unter guten Voraussetzungen die Baustelle durchaus vor dem 15. Dezember zurückgebaut werden könnte. 

Von Sven Warnecke


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