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Region Langenhagen Nachrichten Bei Abriss der Turnhalle fällt tonnenweise Schutt an
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00:22 31.03.2018
Derzeit wird das Innere der Turnhalle entkernt. Nächste Woche rücken die Abrissbagger an. Quelle: Sven Warnecke
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Langenhagen

 Noch verlaufen die Abrissarbeiten im Inneren der alten Schulsporthalle an der Angerstraße eher im verborgenen. Lediglich mehrere große Container und ein Stapel aus Bauholz weisen an der IGS Süd derzeit auf die Tätigkeiten hin. Doch das wird in der Woche nach Ostern anders, kündigt Bauleiter Dennis Terboven vom Abbruchunternehmen Otto aus Hameln an. Denn dann rücken die großen Abrissbagger an und machen das Gebäude innerhalb von zwei Wochen dem Erdboden gleich.

Die kleine Sporthalle muss weichen, um Platz für neue, dringend benötigte Schulcontainer zu machen. So sieht es auch der vom Langenhagener Rat gefasste Beschluss vor. An dortiger Stelle sollen nach Auskunft von Denise Fontaine, Projektleiterin aus dem Hochbauamt, ab Mai neue Klassenräume in Modulbauweise entstehen. Aber nur vorübergehend. Die Anlage – sie besteht aus 129 drei mal sechs Meter großen Containern – soll nur so lange als Klassenräume genutzt werden, bis der Erweiterungsbau an der IGS Süd fertiggestellt ist. Die Stadt geht aber von einer mehrjährigen Nutzung aus. Der von der Verwaltung beauftragte Projektentwickler der Firma Contrata kalkuliert mit einer Bauzeit von etwa sieben Jahren. 

Der Interimsbau verfügt über eine Nutzfläche von 1.600 Quadratmetern und umfasst auf drei Etagen 15 Klassenzimmer plus Lehrerzimmer, Büros, Differenzierungsräume und etwa Toiletten, zählt Fontaine auf. Da die Container aber mehr Platz als die Grundfläche der alten Schulsporthalle benötigen, fallen auch die bislang davor ausgewiesenen Parkplätze weg. Ersatzweise werden auf dem benachbarten städtischen Grundstück an der Angerstraße 10 etwa 38 Stellplätze eingerichtet, stellt die Projektleiterin in Aussicht. Dazu muss aber noch das bislang dort bislang stehende Wohnhaus abgebrochen werden. 

Das gesamte Projekt samt Aufbau der Unterrichtsmodule, der Installation technischer Leitungen und der Anlage des Außenbereichs ist auf voraussichtlich 2,8 Millionen Euro kalkuliert. Fontaine ist zuversichtlich, dass die zusätzlichen Klassenräume pünktlich zum Beginn des nächsten Schuljahres nach den Sommerferien bezugsfertig sein werden. 

Doch bis dahin ist noch einiges zu tun. Bauleiter Terboven rechnet mit etwa 900 Tonnen anfallendem Ziegelschutt, 600 Tonnen Beton sowie etwa 20 Tonnen Holzresten. Diese würden dann parallel zu den Abrissarbeiten per Lastwagen abgefahren. Ausgehend von 25-Tonnen-Lastern dürften das rein rechnerisch etwa 60 Fuhren werden. 

Und die bislang in der Halle trainierenden Sportvereine? Für sie ist die Langenhagener Stadtverwaltung gerade händeringend auf der Suche nach neuen Trainingsmöglichkeiten. 

Von Sven Warnecke

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