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00:16 14.08.2018
Gegen die Zeit: Katleen Koslowski aus Berlin schlägt auf den Buzzer und sprintet zu einem der Autos, das sie danach auf der bewässerten Rundstrecke unter Kontrolle halten muss. Quelle: Daniel Junker / www.junkerphoto.de
Rethen/Barsinghausen

42 Autofahrer aus ganz Deutschland haben sich am Freitag und Sonnabend am Finale des Wettbewerbs „Fahrsicherheitsprofi 2018“ beteiligt. Der ADAC hatte es zusammen mit Continental auf dem Gelände des Fahrsicherheitszentrums in Rethen organisiert. An sechs Station mussten die Teilnehmer knifflige Fahrsituationen meistern.

Auf einer bewässerten Rundstrecke fuhren die Frauen und Männer zum Beispiel gegen die Zeit mit einem Auto im Kreis, bei dem auf der Vorderachse Qualitätsreifen und auf der Hinterachse übliche Reifen aufgezogen waren. Die Folge: Bei höherer Geschwindigkeit übersteuert das Fahrzeug, das Heck bricht zur Seite aus. Trotz dieser Schwierigkeit mussten die Fahrer darauf achten keine der Pylonen umzuwerfen, mit denen die Kreisstrecke begrenzt wurde. Sobald dies geschafft war, liefen die Fahrer zu einem anderen Auto, bei denen die Reifen genau andersherum aufgesteckt waren. So mussten sich die Teilnehmer binnen kürzester Zeit auf eine ganz neue Fahrsituation einstellen.

Beim Wettbewerb „Blind Date“ fuhren die Teilnehmer in einer komplett verdunkelten Fahrerkabine über einen Parcours. Der Blick auf die Fahrbahn geschah ausschließlich über zwei Monitore. Bei ihrer Fahrt mussten sich die Frauen und Männer auf die Signale einer Front- und einer Heckkamera sowie einer zusätzlichen 360-Grad-Rundsicht-Kamera verlassen.

Auch die weiteren Stationen waren durchaus knifflig. An einem Modul mussten die Fahrer erst rückwärts, dann vorwärts und noch einmal rückwärts das Auto über eine Slalom-Strecke navigieren. Einige Meter weiter stiegen die Fahrer in ein Elektroauto, mit dem sie in einer bestimmten Zeit eine festgelegte Strecke fahren mussten und dabei so wenig Energie wie möglich verbrauchen durften. Zudem standen Bremsungen bei einem bestimmten Ziel sowie eine Fahrt mit dem Geländewagen über einen Offroad-Parcours auf dem Plan, auf dem die Organisatoren zusätzliche Hindernisse aufgebaut hatten, die mit dem Fahrzeug nicht umgeworfen werden durften.

Rund 4000 Interessierte hatten sich für die Teilnahme am Wettbewerb beworben. 280 von ihnen wurden für die sieben in ganz Deutschland ausgetragenen Vorrunden ausgelost. Die sechs Besten aus jeder Vorrunde trafen sich nun am Freitag und Sonnabend in Rethen, um bei der Finalrunde des Sieger zu ermitteln. Anreiz hatten die Frauen und Männer genug: Der Sieger durfte als Preis ein Mini One Cabrio im Wert von rund 26.000 Euro mit nach Hause nehmen.

So sehen die Top 5 aus: Dennis Lange (Thüringen), Marc Hütwohl (Siegen), Bendix Gregori (Berlin), Timo Weber (Gersthofen) und Dominik Naster (Seddiner See). Tobias Glück aus Barsinghausen belegt Platz sechs. Er ist der einzige Teilnehmer aus der Region Hannover.

Von Daniel Junker

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