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00:16 06.12.2017
Feiern gemeinsam den ersten Advent: Bürgermeister Jürgen Köhne (links) und Ratsmitglieder sowie die Gäste aus Laatzens Partnerstädten. Quelle: Tobias Lehmann
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Laatzen

 Erstmals hat die Stadt Laatzen Vertreter ihrer Partnerstädte Grand Quevilly, Gubin und Guben zu einem Wochenende in der Adventszeit eingeladen. „Das ist eine gute Gelegenheit, unsere Stadt auch in einmal zu dieser besonderen Zeit zu zeigen“, sagte Bürgermeister Jürgen Köhne am Sonnabend im Stadthaus. Geplant waren unter anderem Besuche der Weihnachtsmärkte in Rethen, aber auch in Goslar. 

In Frankreich sei die Tradition der Weihnachtsmärkte nicht so weit verbreitet, sagte Francine Thébault, Stadträtin für internationale Beziehungen aus Grand Quevilly. Dafür sei die stimmungsvolle Beleuchtung umso wichtiger. Die Stadt habe dieses Jahr sogar einen Wettbewerb dafür ausgeschrieben. 

Die lediglich durch die Neiße getrennten Städte Gubin in Polen und Guben in Deutschland haben jährlich auch gemeinsame Aktionen. Organisiert werden sie duch die beiden Museen der Stadt. „In den vergangenen Jahren haben wir unter anderem gemeinsam gebacken oder gekocht. Dieses Jahr wollen wir erstmals zusammen deutsche und polnische Weihnachtslieder singen“, sagte Fred Mahro, Bürgermeister in Guben. Wojciech Sendera, stellvertretender Ratsvorsitzender aus Gubin, ergänzte augenzwinkernd, dass die Deutschen immer früher mit den Vorbereitungen für die Adventszeit beginnen. „Immer, wenn die Straßen in Guben leuchten, beginnnen wir auch mit dem Schmücken der Stadt“, sagte er. 

In einem gemeinsamen Arbeitsgepräch haben die Vertreter aus Politik und Verwaltung auch schon die Termine für das nächste Jahr besprochen. Gleich mehrere Besuche sind für den Juni geplant, da dort große Feste in den einzelnen Städten sind. „Eine Ratssitzung brauchen wir in der Zeit gar nicht erst zu planen. Dafür wird keine Zeit sein“, sagte Köhne mit einem Lächeln. 

Der Laatzener Bürgermeister kündigte an, dass die Kontakte noch weiter intensiviert werden sollen und auch Vereine oder andere Organisationen aus den vier Städten zum Austausch angeregt werden sollen. Zudem wollen die beiden ehrenamtlichen Flüchtlingsnetzwerke aus Laatzen und Guben ihre Erfahrungen austauschen. 

Von Tobias Lehmann

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