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Nachrichten 7R3 der AES stärkt Klassengemeinschaft beim Tanz
Region Laatzen Nachrichten 7R3 der AES stärkt Klassengemeinschaft beim Tanz
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00:21 03.06.2018
Teambildung mit Tanz: Drei Tage lang haben die Schüler der Klasse 7R3 der Albert-Einstein-Schule mit drei Trainern einer hannoverschen Tanzakademie Bewegungssequenzen geprobt. Neben Bewegung stand dabei die Stärkung der Klassengemeinschaft im Vordergrund. Quelle: Daniel Junker
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Laatzen-Mitte

Bewegung verändert Menschen. Im Rahmen eines Tanzworkshops haben 31 Siebtklässler der Albert-Einstein-Schule (AES) von Montag bis Mittwoch ihren Körper trainiert – und nicht nur das. Das Projekt hat die 7R3 auch als Klasse zusammenwachsen lassen und deren Teamfähigkeit gestärkt. „Es gab viele Wechsel in der Klassengemeinschaft“, sagt Lehrerin Franziska Förster. So seien einige Schüler erst vor kurzer Zeit nach Laatzen gezogen, andere wiederum aus den Sprachlernklassen neu dazugekommen. „Die Klasse ist von 25 auf 31 Schüler angewachsen“, so Förster weiter. Um die Gemeinschaft voranzubringen hat die Lehrerin den dreitägige Tanzworkshop organisiert – als Ersatz für eine Klassenfahrt. Nach anfänglicher Skepsis kam das Projekt bei den meisten Schülerinnen und Schülern gut an.

Angeleitet wurde die Gruppe von drei Trainern: von Hans Fredewess, dessen Mitarbeiterin Natascha Hahn und Tabea Austen, die bei der Compagnie Fredewess in Hannover-Linden ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolviert. Bei dem Projekt ging es mitnichten darum, vorgefertigte Choreografien einzustudieren. Die Schüler sollten vielmehr selbst Bewegungen erproben und aus Einzelübungen eine Performance gestalten. „Wir haben zunächst viele einzelne Bewegungselemente in den Pool geworfen“, erklärt Fredewess das Konzept. „Die Schüler haben dann mit diesem Material und ihren eigenen Ideen gearbeitet und etwas Eigenes entwickelt.“ Obwohl fast keiner Tanzerfahrungen hatten, habe das erstaunlich gut geklappt.

„Wir wollen jeden einzelnen Schüler fordern und arbeiten trotzdem in einer Gruppe“, betonte Fredewess. Fitness und Beweglichkeit spielten weniger eine Rolle, als das Arbeiten im Team und die eigene Ideen. Es sei wichtig, die Schüler möglichst schnell in Bewegung zu bringen. „Sie sollen gar erst lange darüber nachdenken, was sie da machen“, so Fredewess. Gedanken wie ,Will ich das? Will ich das nicht? Wie wirkt das auf andere?’ sollten möglichst gar nicht erst aufkommen. So ging es bei dem Workshop auch darum, Schüchternheit abzubauen und etwas zu tun, was sonst vielleicht nicht getan wird, so Fredewess. „Wenn die Schüler das im Team machen, sind sie automatisch motiviert.“ Beim freien Tanz fanden die Siebtklässler idealerweise für sich neue Bewegungen.

Am Montag und Dienstag trainierten die 7R3 in den Räumen des Tanzhauses in Linden. Trotz der hohen Lufttemperaturen waren nahezu alle Schüler mit viel Freude dabei. Der Abschluss bildete am Mittwoch die gemeinsame Präsentation in der Sporthalle, bei der die 7R3 wiederum eine andere Klasse mit einbezogen und quasi selbst als Trainer agierte.

Klassenlehrerin Förster wertete den dreitägigen Workshop als sehr positiv für das Gemeinschaftsgefühl: „Ich habe meine Klasse lange nicht mehr so motiviert und dynamisch gesehen.“ Beim Training seien viele Schüler ins Gespräch gekommen, die bisher kaum etwas miteinander zu tun hatten, so Förster: „Es ist schon irre, was hier in drei Tagen mit der Gruppe passiert ist.“

Von Daniel Junker

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