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Region Laatzen Nachrichten Sie sind wieder da: Beide Nester sind besetzt
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00:39 10.03.2018
Die Alt-Laatzen Störche Garry und Käthe sind seit Montag wieder gemeinsam auf ihrem Nest am Steinbrink. Quelle: Hans-Jürgen Körber
Grasdorf/Alt-Laatzen

 Dass die Temperaturen in der Region steigen, haben wohl auch die Störche aus der Ferne bemerkt: Seit Beginn dieser Woche sind beide Nester in Grasdorf und Alt-Laatzen wieder besetzt.

Den Auftakt machte das Nest am Steinbrink in Alt-Laatzen: „Am Montag kehrte dort das beringte Storchenmännchen Garry zurück“ berichtet der Laatzener Storchenbeobachter Hans-Jürgen Körber. Kurz darauf sei auch seine Partnerin Käthe wieder am Steinbrink gesichtet worden. Das Weibchen war in diesem Jahr ungewöhnlich früh Ende Januar nach Alt-Laatzen zurückgekehrt und musste in den vergangenen Wochen mit der kalten Witterung kämpfen.

„Käthe war am vorletzten Sonntag bei sonnigem Wetter und eiskaltem Ostwind etwa 70 Kilometer westwärts bis zu einer Mülldeponie in der Nähe von Minden gheflogen und hielt sich dort ungefähr eine Woche mit weiteren 20 Weißstörchen auf“, hat Körber erfahren. Müllkippen böten auch bei widriger Witterung ein reichhaltiges Nahrungsangebot. Unterstützt wurde der Vogel zwischenzeitlich auch von Laatzens Jagdpächter Siegfried-Karl Guder, der regelmäßig Futter auslegte, so dass sich die Störchin gemeinsam mit Krähen, Möwen, Bussarden und Graureihern davon ernähren konnte. „Das wurde gut angenommen“, berichtet Guder über die Frostperiode, während der er in der Masch keine Totfunde verzeichnete. Dennoch war Störchin Käthe zwischenzeitlich abgezogen. „Vermutlich wollte sie nicht mit derart vielen Mitessern teilen und zog deshalb kurzzeitig von dannen“, glaubt Körber.

Am Dienstag sind auch die Grasdorfer Störche Frieda und Rolf zurückgekehrt. Quelle: Hans-Jürgen Körber

In Grasdorf folge am Dienstagnachmittag dann die Ankunft von Frieda und Rolf, die das Nest auf dem Wasserwerksgelände bereits seit Jahren belegen. Und auch in der Umgebung sind die ersten Vögel eingetroffen: Laut Körber seien jeweils ein Storch in den Nestern in Wülfel und Ruthe gesichtet worden. Jetzt heißt es für ihn Daumen drücken, „dass sie auch in diesem Jahr bei hoffentlich guten Wetter- und Nahrungsbedingungen wieder reichlich Nachwuchs großziehen können“.

Von Johannes Dorndorf

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