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Zum 1. Januar steigen gleich mehrere Steuern und Gebühren in Laatzen: Erhöht oder eingeführt werden die Vergnügungssteuer (oben links, im Uhrzeigersinn), die Hunde- und Geewerbesteuer sowie die Schutzgebühr für Altpapiersäcke.

Zum 1. Januar steigen gleich mehrere Steuern und Gebühren in Laatzen: Erhöht oder eingeführt werden die Vergnügungssteuer (oben links, im Uhrzeigersinn), die Hunde- und Geewerbesteuer sowie die Schutzgebühr für Altpapiersäcke.
© Dorndorf/Köhler/Franson/Geiger

Laatzen

Steuern, Gebühren und Co.: Das ändert sich 2018

Zum 1. Januar ändern sich in Laatzen gleich mehrere Steuer- und Gebührensätze: Gewerbetreibende, Hundebesitzer und Müll müssen mehr zahlen, 

Laatzen.  Der Jahreswechsel bringt den Bundesbürgern finanziell einige Vorteile: Bundesweit steigt beispielsweise das Kindergeld, während Renten- und Krankenkassenbeiträge sinken. In Laatzen gibt es ab 1. Januar allerdings auch Steuer- und Gebührenerhöhungen – und auch bei der Abfallentsorgung gibt es mit der Einführung einer Papiersack-Schutzgebühr eine Änderung. Wir stellen die wichtigsten Änderungen im Überblick vor.

Gewerbesteuer: Kurz vor dem Jahreswechsel hat der Rat der Stadt noch schnell eine Reihe von Beschlüssen gefasst, mit denen das Haushaltsdefizit etwas erträglicher gemacht werden soll. Größter Posten ist dabei die Erhöhung der Gewerbesteuer um 20 auf 480 Punkte. Während dies für die meisten Bürger keine Änderungen mit sich bringt, müssen Gewerbetreibende tiefer in die Kasse greifen: Unterm Strich rechnet die Stadt für 2018 mit Steuermehreinnahmen in Höhe von 640 000 Euro.

Hundesteuer: Es ist quasi eine Steuererhöhung mit Handbremse: War im Zuge der Etatgespräche anfangs noch von einer Pauschalerhöhung für alle die Rede, trifft die Anhebung der Hundesteuer zum 1. Januar nun nur noch diejenigen, die mehrere Hunde halten. Nach Verwaltungsangaben gibt es in Laatzen 152 Halter mit Zweithund und 35, die drei Hunde besitzen. Sie zahlen künftig 180 Euro für den zweiten und sogar 216 Euro für jeden weiteren Hund – bislang waren es jeweils 144 Euro. Beim ersten Hund bleibt es beim Gebührensatz von 96 Euro. 

Vergnügungssteuer: Beim Glücksspiel verdient die Stadt künftig stärker mit als bisher. Der Steuersatz auf Geldspielgeräte wird von 18 auf 20 Prozent angehoben. Erwartete Mehreinnahme: 62 200 Euro.

Altpapiersäcke: Seit Wochen sind Altpapiersäcke in Laatzen kaum noch zu kriegen, was nicht verwundert. Denn zum 1. Januar führt der Abfallentsorger Aha eine Schutzgebühr von 5 Cent pro blauen Sack ein. Eine Rolle kostet dann künftig einen Euro. Wer dies umgehen will, muss auf die Tonne umsteigen – deren Aufstellung ist kostenlos.

Kita-Gebühren: Zum 1. Januar gibt es zunächst keine Änderung – wohl aber zum nächsten Betreuungsjahr. Bei ihren Koalitionsverhandlungen haben SPD und CDU in Niedersachsen beschlossen, Eltern die Beiträge für Kindergärten vollständig zu erlassen. Bislang ist lediglich das dritte Jahr beitragsfrei. Gratis werden die Kindertagesstätten dadurch freilich nicht: Die Regelung erstreckt sich nicht auf den Krippen- und Hortbesuch. 

Abwasser: Laatzens Bürger müssen sich auch auf einen leichten Anstieg der Abwassergebühren einstellen: Die Stadtverwaltung kalkuliert mit einer Regenwassergebühr in Höhe von 29 Cent pro Quadratmeter versiegelte Grundstücksfläche – das ist ein Anstieg von 2 Cent. Die Schmutzwassergebühr bleibt unverändert bei 1,65 Euro pro Kubikmeter. 

Von Johannes Dorndorf


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Laatzen ist ...

  • ... eine Stadt südlich von Hannover mit mehr als 40.000 Einwohnern.
  • ... mit dem Park der Sinne und dem Luftfahrtmuseum ein beliebtes Ausflugsziel.
  • ... Heimat der Wasserball-Bundesligamannschaft SpVg Laatzen.
  • ... während großer Messen auch Haltepunkt für ICE-Züge.
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