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Wie im Januar 2017 besuchen die Sternsinger von St. Oliver auch im neuen Jahr wieder öffentliche Institutionen wie die Stadtverwaltung sowie Familien in Laatzen.

Wie im Januar 2017 besuchen die Sternsinger von St. Oliver auch im neuen Jahr wieder öffentliche Institutionen wie die Stadtverwaltung sowie Familien in Laatzen.
© Daniel Junker (Archiv)

Laatzen

Sternsinger haben noch einige Termine frei

Wer im Januar Besuch von den Sternsingern von St. Oliver bekommen will, kann sich bis einschließlich 26. Dezember dafür vormerken lassen. Erstmals organisiert die Gemeinde die Termine auch über ein Onlineformular auf ihrer Internetseite www.sankt-oliver-laatzen.de. Gesammelt wird für Kinder in Not.

Laatzen.  Die Jungen und Mädchen kommen in Gestalt der Heiligen Drei Könige, singen und sammeln Geld für Kinder in Not – weltweit. Rund 40 Sternsinger von St. Oliver im Alter von fünf bis zwölf Jahren bereiten sich derzeit auf ihre Besuchstouren im Januar zu öffentliche Einrichtungen und Privatleuten in Laatzen vor. Noch bis einschließlich Dienstag, 26. Dezember, können sich Interessenten melden, die von Kleingruppen besucht werden wollen.

„Erfahrungsgemäß kommen über die Weihnachtstage noch Meldungen hinzu und gehen wir im Januar zu 200 Familien“, erklärt Gemeindereferentin Martina Teipel. Bis Mittwoch lagen 120 Anmeldungen von Privatleuten vor, die am Wochenende 6. und 7. Januar die Sternsinger bei sich haben wollen.

Erstmals organisiert die Gemeinde die Besuchstouren der einzelnen Gruppen über ein verändertes Anmeldeverfahren. Interessenten werden dabei gebeten, den Anmeldebogen auf der Internetseite www.sankt-oliver-laatzen.de auszufüllen. Dies reduziere den Organisationsaufwand, so Teipel. Die Bögen liegen alternativ auch in den Kirchen aus. Für wen das Verfahren eine Hemmschwelle darstellt, der kann sich auch weiterhin telefonisch melden unter der Nummer (0511) 9829013 oder per Email an m.teipel@kath-kirche-hannover-sued.de. 

Indien ist das Beispielland der aktuellen Aktion des Kindermissionswerkes Die Sternsinger. „Es gibt ganz junge Kinder, die dort den ganzen Tag arbeiten müssen“, erkärt Gemeindereferentin Martina Teipel. Viele Jungen müssten im Steinbruch schuften, die Mädchen wiederum arbeiteten in der Bekleidungsindustrie oder seien beim Zusammenschweißen von Kunststoffen wie Plastikarmreifen giftigen Gasen ausgesetzt. Das bei der Sternsingeraktion gesammelte Geld kommt verschiedenen Projekten zugute, die die Lebenssituation von Kindern in der Welt verbessern.

Bei der diesjährigen Januarsammlung waren in Laatzen 9700 Euro (Beispielland Kenia und Brunnenbau) zusammengekommen, im Jahr davor waren es etwas mehr als 8000 Euro. 

Von Astrid Köhler


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