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Region Laatzen Nachrichten Stadt will Gelände kaufen und Spielplätze aufwerten
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00:34 18.05.2018
Gleidingen: Das westlich der Grundschule Gleidingen sowie der Eberhard-Schomburg-Schule gelegene Grundstück soll dem gemeinsamen Pausenhof zugschlagen werden. Die Grundstücksübernahme seitens der Stadt steht offenbar kurz vor dem Abschluss. Quelle: Astrid Köhler
Laatzen

Der von der Stadt ursprünglich schon für 2017 angepeilte Geländeerwerb in Gleidingen lässt zwar noch auf sich warten, doch die Verhandlungen mit der Region Hannover über einen Investitionskostenzuschuss für die geplante Erweiterung des gemeinsamen Pausenhofs von Eberhard-Schomburg-Schule und Grundschule stehen offenbar kurz vor dem Abschluss. Das hat die Verwaltung am Dienstag auf Nachfragen bestätigt. In ihrem halbjährlichen Bericht zu den Laatzener Kinderspielplätzen stellt sie bereits die weiteren Planungen für den neuen – nach Schulschluss auch öffentlich nutzbaren – Wildnisbereich vor: Dieser soll zwei Geräte erhalten – eine Rollstuhlschaukel und einer sogenannten Sechseck-Wackelwippe – und ansonsten möglichst naturbelassen bleiben.

Aktuell ist die Stadt für die Pflege und Ausstattung von 116 öffentlichen Spielbereichen verantwortlich: 101 Spiel- sowie 15 Bolzplätze. Im Vorjahr waren es noch zwei Bolzplätze mehr, doch die Flächen am Kreuzweg sowie an der Braunschweiger Straße in Rethen mussten Neubauprojekten weichen.

Der Bolzplatz im Heidfeld, nahe der Albert-Einstein-Schule, wurde erst vor Kurzem mit einem neuen Belag ausgestattet. Quelle: Bianca Böning

Erst im März grunderneuert wurde der Bolzplatz im Heidfeld, nahe der Albert-Einstein-Schule. Weitere Arbeiten am Belag oder den Fangzäunen sind unter anderem am Margarethenweg, Mozartweg der Debberode sowie am Rethener Festplatz geplant. Insgesamt stehen in diesem Jahr 40.300 Euro für Sanierungsarbeiten auf Bolzplätzen zur Verfügung.

Von den 101 Laatzener Spielplätzen wurden zuletzt im größeren Umfang zwei in Ingeln-Oesselse grunderneuert: Sowohl am Wehmeweg als auch auf dem Spielplatz „Großer Berg“ waren diverse Holz-Spielkombinationen in die Jahre gekommen und mussten abgebaut werden. An ihrer Stelle stehen nun neue Schaukeln und Klettergeräte – vornehmlich aus Metall

Ebenfalls generalüberholt wurde der Platz an der Stettiner Straße in Rethen, wo es unter anderem ein Sitzkarussel, eine Sandbaustelle und ein Spielhäuschen mit auf den Dach geschraubten Klettergriffen wie in einer Boulderhalle gibt.

Gleichfalls erneuert wurde die Spielkombination auf dem Platz am Flohrscher Hof. Das neue Drehspiel „SuperNova“ im Rethener Park ist zwar noch nicht installiert, den Auftrag dafür hat die Stadt aber bereits erteilt. Auch der Pausenhof der Grundschule wird sich verändern. Da der Hügel nunmehr mehrere Gefahrenstellen aufweist und kaum erhalten werden kann – der Sand ist heruntergespült, viele Wurzeln liegen frei und die Steine sind nicht mehr standfest – soll er in Abstimmung mit der Grundschule in den Sommerferien abgetragen und durch eine neue Spiel- und Schaukelanlage ersetzt werden.

In Alt-Laatzen dürfen sich die Kinder auf eine „Spaceball“ genannte Kletternetzpyramiede freuen, die eine Fachfirma in wenigen Tagen auf dem Gelände der Grundschule Rathausstraße errichten will. „Nach der Betonaushärtephase von etwa zwei bis drei Wochen kann dort gespielt werden“, erklärte Stadtsprecher Matthias Binkmann auf Nachfrage. 

Fallschutz-Problem ist noch zu lösen

Noch nicht gelöst ist das Fallschutz-Problem, das auf diversen Spielplätzen festgestellt wurde, bei denen sich die Kiesschicht immer stärker verdichtet. Die Stadt arbeite an einem Konzept für den Austausch. Dieses umzusetzen werde allerdings allein aus Kostengründen mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Zwischenzeitlich würden verschiedene Lockerungsversuche an stark verdichtete Bereiche, wie unter anderem am Gleidinger Kinderspielplatz Messeweg, unternommen.

Nicht zuletzt wegen der regelmäßigen Wartungen und Erneuerungen zählt die Stadt nunmehr 72 Plätze mit einem hohen oder besonders hohen Spielwert (A oder A+) und 34 Plätze der Kategorie B oder B+.  

Für 2019 plant die Stadt vorbehaltlich unvorhergesehener Arbeiten,  neue Geräteinstalationen auf den Spielpätzen Margeritenweg, Beethovenweg, Debberode I und III und Lange Weihe sowie Sanierungsarbeiten auf diversen Bolzplätzen.

Von Astrid Köhler

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