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Die Sonnenuhr der St.-Marien-Kirche ist restauriert - zur Freude des neuen Stiftungsvorsitzenden Karsten Andräs (links) und seines Stellvertreters Pastor Burkhard Straeck.

Die Sonnenuhr der St.-Marien-Kirche ist restauriert - zur Freude des neuen Stiftungsvorsitzenden Karsten Andräs (links) und seines Stellvertreters Pastor Burkhard Straeck.
© Dorndorf

Grasdorf

St.-Marien-Stiftung gibt Geld für Sonnenuhr

Die Stiftung Evangelische Dorfkirche St. Marien hat ein neues Leitungsteam: Der Grasdorfer Karsten Andräs ist zum Vorsitzenden gewählt worden. Erstes Projekt in seiner Amtszeit ist die Restaurierung der Sonnenuhr, die zum Abschluss der Turmsanierung neu bemalt wurde. 

Grasdorf.  Die Stiftung Evangelische Dorfkirche St. Marien in Grasdorf hat einen neuen Vorsitzenden. Der 50-jährige Grasdorfer Karten Andräs wurde bei der jüngsten Vorstandssitzung als Nachfolger von von Hans-Hermann Walten gewählt. Walten hatte das Amt seit der Stiftungsgründung im Jahr 2005 inne und war im August auf eigenen Wunsch aus dem Amt ausgeschieden. Zugleich rückt Gisela Noack für Jürgen Kayser in den Vorstand nach, Pastor Burkhard Straeck bleibt stellvertretender Vorsitzender.

Beschlossen wurde bei der Sitzung auch, die Gemeinde bei der Restauration der Sonnenuhr an der Südfassade zu unterstützen. Im Zuge der Turmsanierung hatte die St.-Marien-Gemeinde die Uhr neu bemalen lassen, so dass sie nun wieder besser zu erkennen ist. „Die Bemalung der Sonnenuhr war das kleine Detail, das das Gesamtbild unserer schönen Kirche abrundet“, sagt Andräs. Die nächsten Projekte seien bereits in Planung: So sammelt die Gemeinde bereits seit längerer Zeit Geld für die Sanierung der Orgel, die von Schimmel befallen ist. Unterm Strich rechne man mit Kosten in Höhe von 70.000 Euro, die teils von der Landeskirche, teils von der Gemeinde zu tragen seien, wie Straeck ergänzt. Die Stiftung wolle das Projekt ebenfalls unterstützen, um die Gemeindekasse zu entlasten. 

Mittelfristig soll auch die Zuwegung zur Kirche für Gehbehinderte erleichtert werden: Geplant ist laut Andräs und Straeck eine Rampe, die zum Südeingang am Kirchenschiff zuführt. Die Förderung aus Stiftungsmitteln sei zwar noch nicht beschlossen, das Projekt den beiden Vorstandsmitgliedern jedoch ein wichtiges Anliegen. Bislang wird jeweils vor den Gottesdiensten eine Holzschräge an den Treppenabsatz aufgebaut.  „Aber wenn man auf dem Podest oben ankommt, bleibt kein Platz mehr für den Rollator, um die Tür zu öffnen“, sagt Straeck. 

„Die Stiftung sieht sich ein Stückweit als Sammelstelle, um schnell Dinge zu unterstützen“, beschreibt Andräs das Ziel der Stiftung. Dies biete auch Menschen, die nicht direkt für die Kirchengemeinde spenden wollen, die Möglichkeit, direkt etwas für den Erhalt des Gebäudes und dessen Umfeld zu tun – zumal die St.-Marien-Kirche auch bei Pilgern und Hochzeitspaaren beliebt ist.

Gestartet war die St.-Marien-Stiftung 2005 mit einem Kapital in Höhe von 100.000 Euro, das der Grasdorfer Walter Battermann gestiftet hat. Inzwischen seien es laut Andräs durch Zustiftungen rund 130.000 Euro. Verwaltet wird das Geld von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Die unterstützten Projekte werden teils durch Spenden, teils aus Erlösen des Stiftungskapitals finanziert.

Von Johannes Dorndorf


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