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Wunschstern-Aktion: Torsten Loots (von rechts), Essenszeit-Mitarbeiter Bastian Czech und der Laatzener Jugendamtsleiter Arne Bungeroth stehen in der Katine der Deutschen Rentenversicherung vor den liebevoll verpackten Geschenken für bedürftige Kinder.

Wunschstern-Aktion: Torsten Loots (von rechts), Essenszeit-Mitarbeiter Bastian Czech und der Laatzener Jugendamtsleiter Arne Bungeroth stehen in der Katine der Deutschen Rentenversicherung vor den liebevoll verpackten Geschenken für bedürftige Kinder.
© Ralf Schunk

Wunschsternaktion

190 Geschenke sind auf dem Weg zu Kindern

Kinder aus bedürftigen Familien haben in der Adventszeit ihre Wünsche auf selbstgebastelte Sterne geschrieben, die sodann an einen Baum bei der Deutschen Rentenversicherung gehängt wurden. Nach und nach haben Spender alle 190 Wünsche von dort erfüllt. Die Geschenke sind nun auf dem Weg zu den Kindern.

Laatzen-Mitte. „Die ergreifendsten Wünsche für mich", sagt Torsten Loots, „waren eine Babyflasche und Babynahrung." Zwei Wünsche, die verdeutlichen, dass die von Loots und seinem Team von der Essenszeit GmbH in Kooperation mit der Deutschen Rentversicherung (DRV) Brauschweig-Hannover in Laatzen und der Stadt Laatzen durchgeführte Aktion „Wunschsterne" tatsächlich dazu beitragen kann, die materielle Not von Familien zu lindern. 

Wie im Vorjahr hatte das Catering-Unternehmen in der Vorweihnachtszeit in der Kantine der Rentenversicherung einen Wunschbaum mit den Wunschsternen von Kindern bedürftiger Familien aufgestellt: Obwohl es 190 Wünsche waren – 120 mehr als noch im Vorjahr – wurden diese von den Mitarbeitern der Rentenversicherung und dem Essenszeit-Team in kürzester Zeit vom Baum gepflückt und in kleine und größere, hübsch verpackte Geschenke im Wert von je etwa 20 Euro „verwandelt". Die heiß begehrten und von den Familien häufig nicht finanzierbaren Geschenken sind etwa ein Fußball, ein Spielzeugauto, eine Armbanduhr oder auch eine Winterjacke und Bettwäsche. 

Ausgewählt worden waren die Empfänger der Geschenke von den Mitarbeitern der Flüchtlingssozialarbeit und dem Allgemeinen sozialen Dienst der Stadt Laatzen. „Den Großteil der Wunschsterne haben Kinder aus Flüchtlingsfamilien gebastelt", sagte der Leiter der städtischen Kinder- und Jugendhilfe, Arne Bungeroth, der die Geschenke am Dienstag bei der Rentenversicherung abholte, um sie – rechtzeitig zum Weihnachtsfest – an die bedürftigen Familien weiter zu leiten. 

Auch die Mitarbeiter der Stadtverwaltung haben ihren Teil dazu beigetragen, ein Leuchten in die Augen bedürftiger Kinder zu zaubern. Kurz nachdem die HAZ zuletzt darüber berichtete, dass für 15 Wunschsterne noch kein Abnehmer gefunden hatten, wurden sie sofort tätig. „Innerhalb von 90 Minuten waren dann auch diese Wünsche erfüllt", freut sich Bungeroth.

Von Ralf Schunk


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