Navigation:
Der Vorstand der Werte-Union im Bezirk Hannover: Peter Soluk (von links), Benedikt Storch, Thorsten Klottig, Andreas Wedler, Hinrich Rohbohm und Michael Prill.

Der Vorstand der Werte-Union im Bezirk Hannover: Peter Soluk (von links), Benedikt Storch, Thorsten Klottig, Andreas Wedler, Hinrich Rohbohm und Michael Prill.© privat

|
Rethen

Rethener gründet Bezirksgruppe der Werte-Union

Der Rethener Andreas Wedler ist zum Bezirksvorsitzenden des Freiheitlich-konservativen Aufbruchs (FKA) in der CDU/CSU gewählt worden. Die Mitglieder der Gruppierung fordern unter anderem eine striktere Flüchlingspolitik.

Rethen. Vor knapp zwei Wochen hat Wedler gemeinsam mit Gleichgesinnten bei einer Versammlung im Rethener Sporthotel Erbenholz den hannoverschen Bezirksverband des FKA ins Leben gerufen. Die noch neue Gruppe, die sich auch als "WerteUnion" bezeichnet, sieht sich als Dachverband mehrerer konservativer Mitgliedergruppen innerhalb der CDU. Zu den Forderungen zählen unter anderem mehr Abschiebungen von Flüchtlingen, mehr Polizeibefugnisse und ein "Ende der Frühsexualisierung an Schulen".

Andreas Wedler wurde bei der Bezirksverbandsgründung zum Vorsitzenden gewählt. Stellvertreter ist Michael Prill von der Jungen Union Laatzen, zu den Beisitzern zählen unter anderem der Pattenser Peter Soluk und der Garbsener Thorsten Klottig. Wedler ist auch Mitglied im CDU-Stadtverbandsvorstand und war Kandidat bei der jüngsten Kommunalwahl für den Rat. Zudem vertritt der 20-Jährige das DRK als freien Kita-Träger im städtischen Kinder- und Jugendhilfeausschuss. Bereits im Juni war der Rethener zum stellvertretenden Landesvorsitzenden der Werte-Union gewählt worden.

Deren Ziel sei es, konservativen Mitgliedern der CDU ein Sprachrohr zu geben und verlorene Stammwähler zurück zu gewinnen, sagt Wedler. "Es liegt an uns, die CDU mit aller Kraft wieder dorthin zu rücken, wo sie unter Bundeskanzler Kohl noch war: nämlich rechts der politischen Mitte", ergänzte er bei der Gründungsversammlung in Rethen. Die Politik von Bundeskanzlerin Angela Merkel lehne man ab: "Die Probleme in diesem Land lassen sich nicht aussitzen oder weglächeln." Nicht teilgenommen hätten bei dem Treffen Vertreter der CDU aus Bezirks-, Kreis- oder Stadtebene. "Eine solche Verweigerungshaltung wird niemanden weiterbringen", findet Wedler.

Der CDU-Stadtverband weist die Kritik zurück. Es werde ja auch nicht diskutiert, ob man JU-Sitzungen beiwohne, sagte der Vorsitzende Paul Derabin auf Anfrage. Grundsätzlich seien Initiativen in der CDU zu begrüßen: "Solange die Aktivitäten dazu führen, dass wir inhaltlich diskutieren und uns mit Fragen der Zukunft zu beschäftigen, ist das gut." CDU-Ratsfraktionschef Christoph Dreyer erläuterte, er teile die Ziele der Werte-Union und deren Kritik an Merkel nicht: "Ich stehe hinter dem christlichen Menschenbild, was wir in der CDU haben" - das gelte auch für die Flüchtlingspolitik. Die Kanzlerin habe das Land "sicher durch Krisen geführt, die grobe Linie stimmt meines Erachtens". 

Im Gegensatz zu CDU-Unterorganisationen wie dem Arbeitnehmerflügel CDA und der Jungen Union (JU) ist der FKA nicht als solche anerkannt.

doc6xdal879vg4105mjfnt9

Andreas Wedler

Quelle: privat

Anzeige

Laatzen ist ...

  • ... eine Stadt südlich von Hannover mit mehr als 40.000 Einwohnern.
  • ... mit dem Park der Sinne und dem Luftfahrtmuseum ein beliebtes Ausflugsziel.
  • ... Heimat der Wasserball-Bundesligamannschaft SpVg Laatzen.
  • ... während großer Messen auch Haltepunkt für ICE-Züge.
  • ... 6x pro Woche Thema in den Leine-Nachrichten, die als Heimatzeitung in Laatzen der Neuen Presse beiliegen. Im Abo und am Kiosk - ohne Mehrkosten.
Ihre Region
° °
%
km/h
° °
%
km/h
° °
%
km/h
° °
%
km/h