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Region Laatzen Nachrichten Kommt eine Bushaltestelle für zwei Fahrtrichtungen?
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00:32 01.06.2018
Sollte die Bushaltestelle wie beim Ortstermin erörtert auf der Südseite der Gleidinger Straße auf Höhe des Regenrückhaltebeckens entstehen, könnte diese von Bussen aus beiden Fahrtrichtungen angefahren werden. Voraussetzung dafür ist, dass der Zaun und Radweg weiter nach Süden verschwenkt werden können und der Kleingärtnerverein ein Teil seines Geländes für die Zufahrt bereit stellt. Quelle: Astrid Köhler
Ingeln-Oesselse

Die Diskussion um die Bushaltestelle „Vor dem Laagberg“ ist fast genauso alt wie das dortige Neubaugebiet und der Supermarkt in der Mitte von Ingeln-Oesselse. Nachdem sich zuletzt weder der Ortsrat noch die Stadt mit ihren jeweiligen Vorschlägen für einen Standort auf der Nordseite nahe dem Sportplatz oder vor den Hausnummern 37/39 durchsetzten konnten, haben sich deren Vertreter im April mit Mitarbeitern der Region, der Üstra und Polizei zu einem Ortstermin getroffen. Im Nachgang dazu hat die Verwaltung auf Bitten des Ortsrates eine weitere Variante prüfen lassen – nun für eine einseitige Haltestelle auf Höhe des Regenrückhaltebeckens.

Die nach dem Vorbild Wirringens erstellte Variante sieht eine gemeinsame Haltestelle mit 3,25 Meter breiten Aufstellbereich für beide Fahrtrichtungen vor: auf der Südseite der Gleidinger Straße und östlich der Bedarfsampel für Fußgänger, die dann für Autofahrer Rot zeigt, wenn Fußgänger für sich ein Grünsignal anfordern. Die Polizei hatte bei dem Ortstermin in Bezug auf die bisher von Stadt und Ortsrat bevorzugten Standorte die Bedeutung einer Lichtsignalanlage hervorgehoben. Nach Aussagen von Region und Üstra sei es auch grundsätzlich möglich, diese auf Rot zu schalten, während der Bus hält.

Die nun für die neue Variante besichtigte einseitigen Haltestelle in Wirringen kommt mit Ein- und Ausfahrt auf eine Länge von 66 Metern, wobei die Breite der Haltestelle mit Fahrspur 10,25 Meter betrage, teilte Stadtrat Axel Grüning in seiner Mitteilung für den Ortsrat mit. Der bisher vorhandene Platz in Ingeln-Oesselse reiche dafür nicht aus. Von der möglichen Ein- und Ausfahrt der Bushaltestelle im Osten im Einmündungsbereich der Straße Hösselgraben bis zum Gelände der Kleingärtner im Westen sind es zurzeit nur 52 Meter – und der Bereich um den vorhandenen Radweg ist auch insgesamt zu schmal.

Damit die notwendigen Maße erreicht werden, müsste nicht nur der Zaun bei dem Regenrückhaltebecken um mindestens 2 Meter nach Süden versetzt und die Bepflanzung entfernt werden. Auch in Richtung Westen, wo der Kleingärtnerverein sein Gelände hat, fehle noch ein „mindestens 14 Meter“ langes Stück Land. Um den Geh -und Radweg neu einschwenken zu können und Platz für den Bus zu schaffen, werde „die Fläche von mindestens einer Gartenparzelle benötigt“, so Grüning weiter.

Vertreter von CDU und SPD reagierten am Montag in der Ortsratssitzung gleichermaßen angetan auf den Entwurf der Verwaltung für eine einseitige Haltestelle. Wegen noch ausstehenden Gespräche, vor allem mit dem Kleingärtnerverein, wurde der Punkt allerdings nicht öffentlich diskutiert sondern in die Fraktionen zurückgezogen.

Ob mit dieser Variante wirklich eine Lösung gefunden und die jahrelange Standortdebatte beendet werden kann, ist gleichwohl fraglich. Stadtrat Grüning hat mit Blick auf die östliche Einfahrt bereits „erhebliche Bedenken“ angemeldet, weil dort auch Fahrzeuge in das Wohngebiet und zum Edeka-Markt fahren: „Hier gibt es für den Bus keine ungefährdete Einfahrtmöglichkeit.

Von Astrid Köhler

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