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Region Laatzen Nachrichten Niedrige Zinsen sind Segen und Fluch zugleich
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00:15 31.12.2017
Die Stadt muss im Etat 5000 Euro schichten, um die neuen Kontoführungsgebühren der Sparkasse bezahlen zu können. Quelle: Archiv
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Laatzen

 Die magere Zinslage macht den Banken zu schaffen – viele haben deshalb zuletzt Kontoführungsgebühren eingeführt und lassen sich Auszugsausdrücke, Überweisungen und Co. extra bezahlen. Dass diesen Weg auch die Sparkasse Hannover gewählt hat, macht sich jetzt sogar in der Laatzener Haushaltsplanung bemerkbar: Wegen der Einführung der Kontoführungsgebühren reichte der für den Zahlungsverkehr vorgesehene Etat bei der Stadt nicht aus. Und weil sich so etwas nicht aus der Portokasse bezahlen lässt, musste die Verwaltung sogar den Rat der Stadt bemühen, um zahlungsfähig zu bleiben.

„Teilhaushalt 21 Kasse, Produkt 211100 Kasse und Zahlungsverkehr“ heißt der Haushaltsposten, bei dem im Dezember ohne politischen Beschluss nichts mehr ging. „Die vorhandenen Mittel reichen nicht für die Ende Dezember 2017 abzurechnenden Gebühren sowie weitere unerwartete Geschäftsaufwendungen aus“, prognosizierte Kämmerer Stefan Zeilinger in der Beschlussvorlage, die unlängst den Rat der Stadt passiert hat. 5000 Euro zusätzlich plant die Verwaltung seither für den Posten ein. Neue Schulden aufnehmen muss die Kommune dafür freilich nicht: Das Geld wurde lediglich umgeschichtet. Wäre ja auch absurd, bei der Sparkasse einen Kredit mitsamt fälligen Gebühren aufzunehmen, um beim gleichen Institut Kontoführungsgebühren zu begleichen. 

Von Johannes Dorndorf

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