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Laatzens Jugendbeirat trifft sich einmal monatlich. Künftig soll er auch Mitsprache im Fachausschuss des Rates bekommen.

Laatzens Jugendbeirat trifft sich einmal monatlich. Künftig soll er auch Mitsprache im Fachausschuss des Rates bekommen.
© Junker

Laatzen

Jugendliche erhalten wieder Mitsprache in der Politik

Die Kinder und Jugendlichen in Laatzen sollen bald wieder eine Stimme in der Ratspolitik haben: Ab 2018 erhält der im Frühjahr gebildete Jugendbeirat einen festen Sitz im Kinder- und Jugendhilfeausschuss der Stadt. Dafür hat sich der Ausschuss jetzt einstimmig ausgesprochen.

Laatzen.  Die Kinder und Jugendlichen in Laatzen sollen bald wieder eine Stimme in der Ratspolitik haben: Ab 2018 erhält der im Frühjahr gebildete Jugendbeirat einen festen Sitz im Kinder- und Jugendhilfeausschuss der Stadt. Dafür hat sich der Ausschuss jetzt einstimmig ausgesprochen.

Es wäre das erste Mal seit drei Jahren, dass Laatzens Kinder und Jugendliche wieder –abgesehen von den Schülervertretern im Schulausschuss – ein solches festes Mitspracherecht in der Ratspolitik erhalten. Hintergrund: 2014 war mangels Interesse kein neues Jugendparlament in Laatzen gewählt worden. Bis dahin hatte das Gremium das Recht, einen Vertreter in die Fachausschüsse des Rats und in den Rat selbst zu entsenden. Seitdem hatten Laatzens Ratspolitiker den dafür vorgesehenen Platz freigehalten für den Fall, dass sich sich wieder ein Jugendparlament gründet. 

An dessen Stelle ist inzwischen der Jugendbeirat getreten, der im Frühjahr 2017 aus dem Politik-Rollenspiel Pimp Your Town hervorgegangen ist. Damit der Jugendbeirat auch im Kinder- und Jugendhilfeausschuss mitreden kann, musste der Ausschuss jetzt die sogenannte Jugendamtssatzung ändern. Der für Dezember erwartete Ratsbeschluss gilt als Formsache. Im Gegensatz zum alten Jugendparlament erhalten die Jugendlichen zunächst nur in diesem einen Ausschuss einen Sitz – auch, umdas Gremium nicht zu überfordern, wie es im Rathaus heißt. 

Laatzens Politiker hatten sich in den vergangenen Monaten intensiv um eine stärkere Jugendbeteiligung bemüht und insbesondere die inzwischen zwei Pimp-Your-Town-Rollenspiele begleitet. Entsprechend groß ist nun die Freude darüber, dass die Jugendlichen wieder einen Sitz in einem Ratsausschuss erhalten. „Das war immer das Ziel unserer Bemühungen. Ich hoffe, dass das genutzt wird und die Jugendlichen herkommen, um sich zu beteiligen und ihre Anregungen zu geben“, sagt etwa Gundhild Fiedler-Dreyer (CDU).

Der Beirat tagt in der Regel am jeweils letzten Dienstag des Monats im Rathaus – seit der Gründung gab es ein halbes Dutzend Sitzungen. Teilnehmen können alle Kinder und Jugendlichen, die in Laatzen wohnen oder hier zur Schule gehen. Die nächste Sitzung ist für Dienstag, 12. Dezember, geplant. Treffpunkt ist um 17 Uhr im Raum 503 des Rathauses.

Von Johannes Dorndorf


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