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Region Laatzen Nachrichten Jugendbeirat will besseres WLAN für die AES
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17:39 11.03.2018
Das WLAN an der Albert-Einstein-Schule ist nach Ansicht der Mitglieder des Jugendbeirates viel zu langsam. Quelle: Dorndorf (Archiv)
Laatzen

 Die Mitglieder des Laatzener Jugendbeirates wollen erreichen, dass die Albert-Einstein-Schule mit einem besseren WLAN ausgestattet wird. „Es gibt in der AES zwar WLAN, das ist aber grottenschlecht“, sagt Daniel Kaske vom Beiratsvorstand. „Es ist natürlich klar, dass die Verbindung sehr langsam ist, wenn hunderte Schüler im Netz sind.“ In der jetztigen Form sei das WLAN nach Ansicht der Jugendlichen aber kaum brauchbar. Das Problem: „In der AES gibt es nur einen normalen Hausanschluss. Wir bräuchten aber einen für Unternehmen“, sagt Kaske. Der Beirat hat dazu bei seiner jüngsten Sitzung einen Antrag gestellt, über den nun im Kinder- und Jugendhilfeausschuss beraten werden soll. 

Ob das Vorhaben umgesetzt werden kann, ist fraglich. „Wir haben in der Albert-Einstein-Schule bereits flächendeckendes WLAN“, sagt Stadtsprecher Matthias Brinkmann. Dieses habe die Stadt aber auf 15 MBit pro Sekunde und Nutzer beschränkt – aus technischen Gründen: „Wenn 600 bis 700 Smartphones parallel in Betrieb sind, können Router die Datenmengen nicht verarbeiten.“ Das Problem sei aber nicht das WLAN an sich, sondern die Datenleitung zur Schule. „Für mehr Datenvolumen benötigt die Schule tatsächlich eine Business-Leitung“, sagt Brinkmann. Die dafür nötigen Glasfaserkabel gebe es an der AES jedoch nicht.    

Beirat fordert mehr Mülleimer: Der Jugendbeirat plädiert zudem dafür, mehr Mülleimer und Hundekotbeutel in der Stadt aufzustellen. Eine Anfrage an die Stadt ist gestellt. Laut Ludger Oldeweme, der den Jugendbeirat betreut, können die Jugendliche nun mögliche Standorte nennen, die die Verwaltung dann prüfen werde. Wie berichtet, hinterfragt die Stadt auch derzeit auch abseits der Anfrage des Jugendbeirates die Standorte von Papierkörben in Laatzen. „Die Verwaltung plant, noch vor den Sommerferien erste konkreten Maßnahmen im Stadtgebiet zur Anpassung der Papierkorb-Standorte vorzustellen“, sagt Stadtsprecher Brinkmann. Zudem werde derzeit ein digitales Papierkorbkataster erstellt. „Für das Haushaltsjahr 2018 stehen Mittel für zehn neue Papierkörbe im Haushalt“, so Brinkmann

Mehr Freizeitangebote im Park gefordert: Weiterhin setzen sich die Jugendlichen für mehr Spiel- und Freizeitmöglichkeiten im Park der Sinne ein. Unter anderem will der Jugendbeirat erreichen, dass die Stadt Spielgeräte im Park aufstellt. Bereits bei der Sitzung im Oktober 2017 hatten die Jugendlichen dazu einen Antrag gestellt. Sven Achtermann, Leiter des Teams Grünflächen, erläuterte den Jugendlichen nun, dass die Installation von Spielgeräten auf dem ursprünglichen Parkgelände nicht möglich ist. Der Bereich gelte als Erholungs- und Ruhegebiet. Sehr wohl könnten Spielgeräte aber auf der Erweiterungsfläche zwischen dem Gartenhaus und dem Restaurant Amano aufgestellt werden. Darüber hinaus wollen die Jugendlichen mehr Veranstaltungen für junge Laatzener im Park. Der Antrag wird nun an den Kinder- und Jugendhilfeausschuss zur Beratung weitergeleitet. 

Bald wieder eine School’s-Out-Party?  Der Jugendbeirat plant darüber hinaus einige Aktionen. So soll es am letzten Schultag vor den Sommerferien zum Abschluss des Schuljahres eine „School’s Out Party“ für alle Laatzener Schüler im Erich-Kästner-Schulzentrum geben. „Wir werden jetzt eine Arbeitsgruppe bilden, die die Party plant“, sagt Kaske. Da an diesem 17. Juni schon die Fußball-WM läuft und für die deutsche Nationalmannschaft ein Vorrundenspiel gegen Mexiko ansteht, denkt die Gruppe auch über Public Viewing im Rahmen der Party nach

Von Daniel Junker

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