Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten Gleidinger Schulhof wird 400 Quadratmeter größer
Region Laatzen Nachrichten Gleidinger Schulhof wird 400 Quadratmeter größer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:57 11.02.2019
Der gemeinsame Pausenhof der Grundschule Gleidingen sowie der Eberhard-Schombug-Schule soll um 400 Quadratmeter wachsen. Der seit langem geplante Flächenzukauf auf der Westseite (rechts im Bild) steht laut Stadt kurz vor dem Abschluss. Quelle: Astrid Köhler (Archiv)
Gleidingen

Der Wunsch und Plan, den Pausenhof an der Oesselser Straße in Gleidingen zu vergrößern ist schon einige Jahre alt, doch jetzt steht er kurz vor der Umsetzung. Noch in diesem Halbjahr, so kündigt es die Stadt an, solle der von rund 210 Grund- und Förderschülern gemeinsam genutzte Hof um 400 auf dann 2900 Quadratmeter erweitert werden.

Der Kaufvertrag für das betreffende Grundstück befinde sich aktuell in der notariellen Umsetzung, teilte Stadtsprecher Matthias Brinkmann auf Anfrage mit: „Bereits jetzt plant die Stadtverwaltung gemeinsam mit der Region die genaue Ausgestaltung der neuen Fläche.“ Den Bereich so herzurichten, dass ihn die Kinder noch vor den Sommerferien nutzen könnten, sei zwar ein ehrgeiziges aber mögliches Ziel.

„Das ist eine tolle Nachricht, wir freuen uns riesig“, sagte Harald Köllen als Leiter der Eberhard-Schomburg-Schule, und auch Rektorin Katja Spörlein von der benachbarten Grundschule freut sich auf die Erweiterung: „So haben die Kinder den beiden Schulen mehr Platz zum Bewegen und noch mehr Angebote zum Spielen.“

Der Pausenhof der Grundschule Gleidingen sowie der Eberhard-Schomburg-Schule führt als schmaler, zumeist asphaltierter Streifen am Gebäude entlang. Die neue Fläche auf der Westseite (im Bild unten) ist 400 Quadratmeter groß und soll naturnah und behindertengerecht gestaltet werden. Quelle: Quelle: Googlemaps

Für die rund 160 Grund- und 53 Förderschüler gilt der vorhandene Pausenhof als sehr klein. Außerdem besteht er vornehmlich aus einem knapp 25 Meter breiten, größtenteils asphaltierten Streifen, der einmal um die Gebäude herumführt. Anders der bisherige Schulhof, der auch als Feuerwehrzufahrt dient und daher befahrbar bleiben muss, soll die 400 Quadratmeter große Erweiterungsfläche möglichst naturnah gestaltet werden und unversiegelt bleiben.

Bereits 2015 hatte sich die Förderschule für Geistige Entwicklung, deren Träger die Region ist, bei einer schulinternen Fortbildung beschäftigt. Zusammen mit einem Planungsbüro ist daraus ein Freiraumkonzept hervorgegangen ist, das den Verwaltungen in Hannover und Laatzen als Basis für die Um- und Neugestaltung dient. Die Stadtpolitik hatte die Erweiterungspläne stets unterstützt.

Klar ist, dass der neue Bereich barrierefrei gestealtet wird und neben einer Sandspielfläche mit Sandtisch auch eine behindertengerechte Schaukel enthält, die von Rollstuhlfahrern genutzt werden kann. Die Geräte würden in etwa dort aufgebaut, wo sie schon im Plan von 2015 vorgesehen sind, bestätigte Stadtsprecher Brinkmann. Alle weiteren darin aufgeführten Maßnahmen für den bereits vorhandenen Pausenhof seien hingegen noch mit einem Fragezeichen zu sehen.

Die Maßnahmen seien sukzessive umzusetzen, weiß auch Schulleiter Köllen: „Es ist aber sicher toll, neuen Raum zu erobern, auch wenn nicht alles gleich fertig ist.“ Er freue sich auf zusätzliche Spielangebote auch für behinderte Kinder, einen räumlich besser vom vorhandenen Bolzplatz abgetrennten Sandspielbereich, in dem die Kinder nicht die Fußbällen um die Ohren fliegen und einen neuen Abstellschuppen für Räder, Kettcars und andere Fahrzeuge.

Die Kosten für den Kauf sowie die Herrichtung des Geländes übernehmen die beiden Schulträger. Ohne sich näher zur Höhe der bevorstehenden Ausgaben zu äußern sagte der Laatzener Stadtsprecher Brinkmann: „Die Region gibt den deutlich größten Teil der Summe.“

Von Astrid Köhler

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

So geht barrierefrei: Die Hannoverschen Werkstätten in Rethen haben aus Sicht des SoVD ein Vorbildfunktion für andere öffentliche Gebäude. Am Montag überreichten Mitglieder des Kreisverbands die Plakette „Überlegt geplant – an alle gedacht“.

11.02.2019

Wer möchte, kann sich am Valentinstag im Leine-Center kostenlos stylen lassen. Unter dem Motto „#LoverMakeOver“ kommen Profis aus dem Team der TV-Moderatorin Daisy Dee Rollocks am 14. Februar in das Laatzener Einkaufszentrum.

11.02.2019

Das Theater für Niedersachsen bringt ab Mitte Februar den Klassiker von Bertold Brecht auf die Hildesheimer Bühne. In dem Drama sind Geschäft und Gewinn mächtiger als Wertmaßstäbe und Mutterliebe.

11.02.2019