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Region Laatzen Nachrichten Die Stadt will ihren Betriebshof erweitern
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13:28 27.08.2018
Das 2014 eröffnete Betriebshofsgebäude muss schon wieder erweitert werden . Quelle: Dorndorf
Laatzen-Mitte

Viereinhalb Jahre nach dem Teilneubau und Umzug des Laatzener Betriebshofs reicht der Platz schon nicht mehr aus: Wegen der gestiegenen Mitarbeiterzahl will die Stadt das Hauptgebäude an der Karlsruher Straße im nächsten Jahr erweitern. Für 247.000 Euro sollen die Sozialräume und die Herrenumkleide vergrößert werden.

Dass der Platz zu eng wird, macht die Verwaltung insbesondere an den Umkleideräumen fest. Die Herrenumkleide sei auf 120 Spinde ausgelegt, tatsächlich würden jedoch inzwischen 146 Spinde benötigt. Auch entspreche die Zahl der Waschgelegenheiten bei den Herren nicht den Arbeitsstättenrichtlinie: Statt der 13 vorgeschriebenen Waschtische und Duschen seien es nur elf. Zu klein bemessen ist darüber hinaus der Sozialraum mit 60 Quadratmetern. Vorgeschrieben sind für die 74 Mitarbeiter laut Stadtverwaltung 74 Quadratmeter, bei einer Mitnutzung durch die Verwaltungsmitarbeiter wären es sogar 81 Quadratmeter. Benötigt wird auch ein weiterer Büroraum, weil es im Zuge einer Umstrukturierung neuerdings einen technischen Einsatzleiter gibt.

Der Platz in den Umkleideräumen des Betriebshofs reicht wegen der gestiegenen Mitarbeiterzahl nicht mehr aus. Quelle: Dorndorf

Nötig wurden die Erweiterungspläne durch einen sprunghaften Anstieg der Mitarbeiterzahl: Waren bei der Planung des Gebäudes im Jahr 2012 noch 65 Mitarbeiter, seien inzwischen 74 Frauen und Männer beim Betriebshof beschäftigt. „Man ist von der damaligen Situation ausgegangen“, sagt Betriebhofsleiter Dietmar Herbst – offenbar eine zu knapp bemessene Planung. Zwischenzeitlich habe die Stadt insbesondere Mitarbeiter im Bereich der Grünpflege, aber auch Handwerker eingestellt, auch angesichts des steigenden Reparaturbedarfs in den städtischen Immobilien.

Die Stadt plant nun, den Sozialraum um 42 Quadratmeter und die Herrenumkleide um 29 Quadratmeter zu vergrößern sowie drei weitere Waschgelegenheiten zu schaffen. „Darüber hinaus sind ein Lagerraum für Stühle und ein Besprechungsraum eingeplant, sodass der bisherige Besprechungsraum als Büro umfunktioniert werden kann“, schreibt Stadtbaurat Axel Grüning in einer Drucksache, die in den nächsten Wochen in den Ratsgremien erörtert werden soll. Eine Containerlösung als Alternative hat die Verwaltung zwischenzeitlich verworfen: Wegen der besonderen Raumanforderung sei dies nicht nur schwer realisierbar, auch sei in Zukunft kaum von weniger Mitarbeitern auszugehen.

Die geschätzten Kosten von 247.000 Euro sollen für 2019 in den städtischen Haushalt eingestellt werden. Am 17. September wird der Stadtentwicklungsausschuss darüber berasten, die Entscheidung fällt dann am 18. Oktober im Rat der Stadt.

Von Johannes Dorndorf

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