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Region Laatzen Nachrichten Ausschreibung für EKS läuft: Bis 2023 muss alles fertig sein
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11:46 05.10.2018
Das Erich-Kästner-Schulzentrum soll zum großen Teil abgerissen und neu gebaut werden. Quelle: Dorndorf
Laatzen-Mitte

Die Planung des neuen Erich-Kästner-Schulzentrums geht in die nächste Phase: Die Stadt hat jetzt den Bau des Millionenprojekts ausgeschrieben. Bis zum 12. Oktober haben Planer und Bauunternehmen Zeit, sich für die Umsetzung des größten städtischen Bauvorhabens der vergangenen Jahre zu bewerben. Bis zum Sommer 2021 soll der erste Bauabschnitt, bis 2023 das Gesamtprojekt fertig sein.

Nach Angaben der Stadtverwaltung ist bei der Ausschreibung ein mehrstufiges Verfahren vorgesehen. Aus den eingegangenen Bewerbungen würden zunächst sechs Unternehmen ausgewählt, die in der Folge einen Entwurf mit detaillierten Raumplänen und Außenansichten einreichen sollen. „Wir gehen davon aus, dass wir im Januar oder Februar 2019 die ersten Entwürfe sehen werden“, erläutert Stadtsprecher Matthias Brinkmann. Die drei besten Konzepte würden dann in einer weiteren Runde planerisch intensiviert und überarbeitet. Wann und in welchem Verfahrensschritt dabei das Erich-Kästner-Gymnasium und die Oberschule beteiligt werden, stehe noch nicht fest. Die endgültige Entscheidung im Rat der Stadt sei dann vor den Sommerferien 2019 geplant, so dass ein Baubeginn Anfang 2020 möglich wäre.

Wie berichtet, soll das Schulzentrum fast komplett neu errichtet werden. Lediglich der zuletzt sanierte F-Trakt mit Forum und Musikräumen sowie die vor einigen Jahren neu errichtete Mensa bleiben erhalten. Das Gleiche gilt für die beiden Sporthallen, die die Stadt nach und nach saniert. Insgesamt gibt die Stadt den zusätzlichen Flächenbedarf mit 10.500 Quadratmetern an. Ausführen soll das Vorhaben ein sogenannter Totalunternehmer, der sich sowohl um die Planung als auch um den Bau und die spätere Wartung des Schulneubaus kümmert. Zum Auftrag gehört auch der Abriss des Altgebäudes und des ehemaligen Hausmeisterhauses.

Die terminlichen Vorgaben sind eng gesteckt: „Der erste Bauabschnitt muss bis spätestens zum Anfang der Sommerferien 2021 fertig gestellt und übergeben sein“, heißt es im Ausschreibungstext. Für die Fertigstellung des Gesamtgebäudes einschließlich der Außenanlagen und der Abrissarbeiten läuft die Frist bis Juni 2023. Dabei versucht die Stadt, das finanzielle Risiko beim Totalunternehmer zu belassen: Vorgesehen ist ein „Schlüsselfertigangebot“ mit allen Planungs- und Bauleistungen, Lieferungen und Nebenleistungen. Die vereinbarte Summe werde dabei erst am Ende überwiesen: Vorausgehende Abschlagzahlungen sieht die Ausschreibung der Stadt nicht vor.

Die Bausumme für das Gesamtprojekt hängt von den eingereichten Angeboten ab. Bei der Vorplanung des Schulzentrums Anfang 2017 hatten Gutachter das Projekt auf 43,1 Millionen Euro geschätzt.  

Von Johannes Dorndorf

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