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Die Laatzen-Gospel-Singers singen am Wochenende vor ausverkauftem Haus im neuen Forum der Albert-Einstein-Schule.

Die Laatzen-Gospel-Singers singen am Wochenende vor ausverkauftem Haus im neuen Forum der Albert-Einstein-Schule.
© Andrea Weber

Laatzen-Mitte

Laatzen Gospel Singers treten vor 850 Zuhörern auf

Ihr erstes Adventskonzert war fast, das zweite am Sonntag restlos ausverkauft: Die Laatzen Gospel Singers und ihre neue Chorleiterin Marlies Teichmann haben am Wochenende ihr aktuelles Programm vor insgesmt 850 Zuschauern in dem kürzlich umgestalteten Forum der Albert-Einstein-Schule präsentiert. 

Laatzen-Mitte.  Ihre diesjährigen Adventskonzerte haben die Laatzen Gospel Singers vor so vielen Menschen gesungen wie noch nie: 850 zahlende Zuschauern sahen die Aufritte am Wochenende im umgestaltete Forum der Albert-Einstein-Schule (AES). Marlies Teichmann – erst seit August neue Leiterin des Gospelchores – hatte mit den Sängerinnen und Sängern einige neue Stücke einstudiert und auch an der Choreographie gefeilt. Die Zuhörer waren hingerissen.

Zuletzt war der Chor vor vier Jahren in der AES aufgetreten – damals noch mit deutlich weniger Sitzplätzen. Im neuen Forum haben nun 440 Menschen Platz. Das Konzert am Samstag war fast, das am Sonntag restlos ausverkauft.

Die Musikauswahl umfasste klassische Spirituals, Weihnachtslieder und adaptierte Hits bekannter Popstars. Getragene, ruhige Stücke wechselten sich mit rhythmischen Titeln ab, bei denen die Zuhörer von ihren Sitzen aufsprangen. Der Chor überzeugte stimmlich ebenso wie seine Solisten. Der Liederbogen reichte von „Thinking out loud“ und „Higher and Higher“ über Leonard Cohens „Hallelujah“ bis hin zu Michael Jacksons „Man in the Mirror“, der das Publikum zu Beifallsstürmen hinriss.   „Ich merke schon, so langsam kommen Sie in Wallung“, sagte Chorleiterin Marlies Teichmann, die die Zuschauer aufforderte: „Wenn es Ihnen gefällt, stehen Sie auf, klatschen Sie, tanzen Sie!“

Zu den Höhepunkten des Abends gehörte neben dem Musical Hit „Circle of Life“ die Interpretation des U2-Hits „But I still haven’t found“ mit der stimmgewaltigen Solistin Linda Skhiri. Auf ihn folgte mit Totos „Africa“ eines der seit August neu einstudierten Lieder. Der Chor simulierte leichten Regen, der in stärkere Tropfen überging und schließlich – wasserlos – in einem prasselnden Gewitterguss mit Blitz und Donner endete.

Bestritt der Chor den ersten Teil des Konzerts noch in Mönchskutten, trugen die Sängerinnen und Sänger im zweiten Teil schwarze Zivilkleidung und rote Schals.

Nach dem Schlusslied „Take me to the Water“ forderte das Publikum mit tosendem Applaus eine Zugabe. Marlies Teichmann erfüllte diesen Wunsch humorvoll: „Na gut, bevor Sie noch aggressiv werden...“ Doch auch nach der Zugabe hatte das Publikum noch nicht genug. Erst nach einem weiteren Abschiedslied durfte der Chor gehen. 

Heidemarie und Werner Paetz aus Rethen sind seit Jahren eingefleischte Fans der Laatzen Gospel Singers und vom aktuellen Programm begeistert, ebenso wie das Ehepaar Maren und Heinz Harms, das auch die neue Chorleiterin herausstellte:  „Frau Teichmann macht das sehr gut.“

Die neue Leiterin hat es geschafft, innerhalb weniger Monate gut beim Chor anzukommen: „Sie hat eine wunderbare Art, mit den Sängern umzugehen, ist sehr kompetent und unglaublich freundlich“, betonte Sängerin Heike Krull.

Ursprünglich waren die Laatzen Gospel Singers ein reiner Frauenchor. Inzwischen singen etwa ein Drittel Männer mit. 

Von Andrea Weber


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