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Region Laatzen Nachrichten Fahren Vereine 2019 nach Grand Quevilly?
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00:17 02.12.2018
Laatzen international: Die Stadt pflegt Partnerschaften mit dem französischen Grand Quevilly, dem polnischen Gubin und dem – beim Partnerschaftswochenende vor zwei Jahren nicht vertretenen – österreichischen Waidhofen. Quelle: Dorndorf
Laatzen

Seit einiger Zeit versuchen Laatzens Ratspolitiker, die Städtepartnerschaft zwischen Laatzen und Grand Quevilly wieder mit mehr Leben zu füllen. Das Forum der in der Partnerschaft Aktiven hat dafür jetzt einen konkreten Vorschlag gemacht: Neben einem internationalen Jugendcamp im nächsten Jahr könnte im Herbst 2019 eine Fahrt mit Vereinsvertretern nach Grand Quevilly angeboten werden.

„Früher ist jede Laatzener Klasse einmal nach Grand Quevilly gefahren – später war das nicht mehr so“, stellte die SPD-Politikerin Petra Herrmann am Dienstagabend im Kinder- und Jugendhilfeausschuss fest, der sich mit dem Thema befasste. Die geplante Fahrt würde die Möglichkeit eröffnen, neue Kontakte zu knüpfen oder bestehende zu reaktivieren. Angedacht ist nun eine mindestens fünftägige Fahrt mit Vereinsvertretern in den Herbstferien 2019. Fördermittel könnten im Rahmen des Programms „Europa der Bürger“ akquiriert werden. „Die Fahrt soll kostentragend sein“, hofft Herrmann, vorsorglich sollte die Stadt jedoch 5000 Euro für eine etwaige Defizitdeckung einplanen. In den Folgejahren sei dann eine Fahrt in die deutsch-polnische Doppelstadt Guben/Gubin denkbar.

2015 wurde schon einmal ein Jugendcamp in Laatzen organisiert. Bürgermeister Jürgen Köhne begrüßte die Gäste damals im Stadthaus. Quelle: Tobias Lehmann

Der Vorschlag stieß im Jugendausschuss genauso auf Zustimmung wie die Unterstützung des internationalen Jugendcamps, das die Stadt im Sommer 2019 ausrichten will. Eingebunden wird das Camp in eine von der Region initiierte internationale Jugendbegegnung, an der mehrere Kommunen teilnehmen. Nach Laatzen einladen will die Stadt Jugendliche aus den eigenen Partnerstädten sowie aus dem israelischen Nes Ziona, das mit Grand Quevilly eine Partnerschaft pflegt. Seit dem letzten Jugendcamp im Sommer 2015 gebe es auch direkte Kontakte nach Laatzen, versichert Herrmann.

Die Kosten schätzt die Stadt auf 35.000 Euro, von denen drei Viertel über das europäischen Programms Erasmus+ eingeworben werden soll. Für den Fall, dass die Förderung ausbleibt, will die Stadt jedoch die komplette Summe im Etat vorhalten. „Falls die Förderung nicht in voller Höhe kommt, möchten wir nicht die Israelis ausladen müssen“, sagt Herrmann.

Darüber hinaus soll der bestehende Fördertopf für internationale Begegnungen, von dem vor allem Jugendliche profitieren, im nächsten Jahr um 5000 auf 15.000 Euro aufgestockt werden. Insgesamt würde die Stadt dann 55.000 Euro für ihre Partnerschaften einplanen – in der Hoffnung, dass ein Teil davon über Förderprogramme zurückfließt.

Von Johannes Dorndorf

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