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Region Laatzen Nachrichten Auf der Infra-Baustelle tut sich nichts
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00:20 11.02.2019
Auf dem Fußweg an der Erich-Panitz-Straße steht weiterhin Baumetarial. Quelle: Daniel Junker
Laatzen-Mitte

Eigentlich sollten die Arbeiten an den Fußgängerüberwegen der Kreuzung Erich-Panitz-Straße/Wülferoder Straße dieser Tagen beendet sein, doch statt dessen sieht es dort noch immer aus wie vor den Weihnachtsferien. Zur Ärger der Anwohner und Nutzer stehen auf dem Gehweg neben der Erich-Panitz-Straße noch stapelweise Pflastersteine, sodass Fußgänger weiterhin einen Umweg über die gegenüberliegende Straßenseite nehmen müssen.

Noch Anfang des Jahres hatte das ausführende Unternehmen Infra angekündigt, dass die Bauarbeiten am 14. Januar wieder aufgenommen und binnen 14 Tagen beendet werden sein sollten. Dieser Termin ist längst verstrichen. Den Anwohnern ist der Zustand rund um die Kreuzung ein Dorn im Auge. „Es wurden vollmundig Termine genannt, seit Wochen tut sich hier aber gar nichts“, ärgert sich Jürgen Heise: „Die Maschinen stehen hier herum, es ist aber nirgendwo ein Arbeiter zu sehen.“

Ähnlich äußert sich auch Vera Seegers: „Es kann doch nicht sein, dass hier rein gar nichts passiert“, klagt die Anwohnerin. „Wir warten seit Wochen darauf, dass es hier endlich mal weitergeht.“ Da die Passanten den Fuß- und Radweg südwestlichen der Erich-Panitz-Straße weiterhin nicht benutzen könnten, würden sie weiterhin auf die Privatwege ausweichen, die an den Hochhäusern der Hohenrode entlang führen. Heise hat zudem beobachtet, dass viele Fußgänger zwischen den an der Ampel wartenden Autos hindurch laufen, um auf die andere Seite der Erich-Panitz-Straße zu gelangen. Das Wetter ist aus Sicht des Laatzeners ideal und könne kein Grund für den Baustopp sein: „Die Temperaturen liegen ja weit über Null Grad.“

Infra: „Der Untergrund ist immer noch gefroren“

Für die Infra wiederum sind die Bedingungen alles andere als ideal. „Tiefbauarbeiten lassen sich im Winter leider nicht immer so zügig und termingetreu durchführen, wie das im Sommer möglich ist“, sagt Prokurist Martin Vey. Der Untergrund sei noch immer bis in etwa 20 Zentimeter Tiefe gefroren. „Es ist verständlich, dass Anwohner das nicht immer nachvollziehen können, insbesondere wenn es tagsüber wärmer wird“, so Vey. Solange es Nachtfrost gebe, seien Pflasterarbeiten aber sinnlos, da die Tragschicht unregelmäßig auftaue und dies dann im Nachgang oft zu unregelmäßigen Setzungen führe.

Da es in der kommenden Woche dem Wetterbericht nach keinen Nachtfrost mehr geben soll, würden die Arbeiten am Montag wieder aufgenommen, sagt Vey. Die Arbeiten sollen weiterhin etwa zwei Wochen in Anspruch nehmen – sofern eben das Wetter mitspielt.

Von Daniel Junker

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