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Region Laatzen Nachrichten Mehrere Verletzte nach Kellerbrand in Mehrfamilienhaus
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13:42 30.05.2018
Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Laatzen Quelle: Feuerwehr Laatzen
Laatzen-Mitte

Bei einem Kellerbrand in einem vierstöckigen Mehrfamilienhaus an der Pettenkoferstraße sind in der Nacht zu Mittwoch mehrere Personen verletzt worden. Fünf Bewohner, darunter zwei Kinder im Alter von fünf und neun Jahren, wurden in Krankenhäuser gebracht, teilte die Feuerwehr mit.

Die Einsatzkräfte wurden gegen 2.40 Uhr alarmiert. Als die Feuerwehr eintraf, war das Haus in Rauch gehüllt, im Keller waren Flammen zu sehen und ein Pulk Menschen stand vor dem Gebäude. Nach Feuerwehrangaben waren einige Bewohner zuvor durch das Haus gelaufen, um ihre Nachbar zu wecken. „Das war vorbildlich“, sagte Sprecher Gerald Senft. Auch die Polizei klingelte und klopfte an Türen und begleitete Bewohner mitten in der Nacht nach draußen. Die Feuerwehr musste drei Kinder und eine Frau mit einer Drehleiter aus der oberen Etage befreien, da sie nicht mehr durch den total verrauchten Treppenraum ins Freie flüchten konnten.

Bei einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in Laatzen sind mehrere Personen verletzt worden, darunter zwei Kinder. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen

Die Löscharbeiten gestalteten sich von dem engen Fußweg aus, der zwischen Pettenkoferstraße und Wülferoder Straße liegt, als schwierig. Im Kellerflur installierten die Feuerwehrleute einen mobilen Rauchverschluss, um die Ausbreitung des Qualms zu mindern, berichtete Senft. Mit einem Druckbelüfter wurde frische Luft in das Haus geblasen, während die Trupps die brennenden Sachen im Keller mit Dunggabeln auseinander zogen und mit Schaum ersticken. Insgesamt waren in der Nacht sechs Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung im Einsatz. Das sei bei den hochsommerlichen Temperaturen eine schweißtreibende Angelegenheit gewesen.

Gegen 4.20 Uhr holten Polizei und Feuerwehr weitere Menschen aus den Wohnungen in den oberen Etagen. Ein älteres Ehepaar habe die Löscharbeiten vom obersten Geschoss aus beobachtet, aber nicht auf Rufe und Winken reagiert – vermutlich aufgrund von Sprachschwierigkeiten, nimmt die Feuerwehr an. Kurz nach ihnen sei auch ein Mann nach unten gekommen. Insgesamt wurden fünf Bewohner, darunter zwei Kinder im Alter von fünf und neun Jahren, wegen möglicher Rauchvergiftungen mit mehreren Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht.

Kurz vor 5 Uhr konnten die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Brandursache und die Schadenshöhe sind bislang unbekannt – die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Vom Feuer beschädigt wurde laut Feuerwehr lediglich der Kellerverschlag: Die Wände bestanden aus Stein, so dass sich das Feuer nicht weiter ausbreitete. Wie groß der durch den Rauch verursachte Schaden ist, ist unklar.

In der Nacht zuvor war nur wenige hundert Meter entfernt in der Wülferoder Straße ein Feuer in einem Keller ausgebrochen. Inwieweit ein Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen besteht, ist unklar.

Von Johannes Dorndorf und Elisabeth Woldt

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